Polizei rückt aus
Spielzeugpistolen sorgen für Einsatz bei Merkel-Rede
Ausland
06.05.2010 10:47
Wegen zwei harmloser Spielzeugpistolen ist am Mittwochabend die Polizei während einer Rede der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel ausgerückt. Die Beamten hatten während einer Kundgebung in Wuppertal, an der auch der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (rechts im Bild) teilnahm, zwei verdächtige Frauen am geöffneten Fenster eines Hauses beobachtet. Eine davon schien kurzzeitig mit einer Waffe zu hantieren.
Der Zwischenfall ereignete sich während der Rede Merkels auf dem Johannes-Rau-Platz in Wuppertal-Barmen. Die Frauen in dem Haus gegenüber der Tribüne wurden dabei von Beamten des Bundeskriminalamts entdeckt, die zur Sicherung der Veranstaltung eingesetzt waren. Sofort wurde die Wohnung durchsucht, doch die Beamten fanden nur zwei Spielzeugpistolen. Eine der Frauen wurde trotzdem festgenommen, weil gegen sie ein Haftbefehl in einer anderen Sache vorlag.
Die Polizei betonte am Donnerstag, es habe zu keinem Zeitpunkt eine reale Gefahr bestanden, und sprach von "leichtfertigem Verhalten" der beteiligten Zuschauer in der Wohnung. Die Wahlkampfveranstaltung selbst ging ohne Störungen zu Ende.
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