22.08.2019 09:44 |

Start in Kasachstan

Russland schickt Roboter „Fedor“ zur ISS

An Bord einer unbemannten russischen „Sojus“-Kapsel hat Donnerstagfrüh ein Roboter seine Reise zur Internationalen Raumstation ISS angetreten. Der Start (Video oben) erfolgte vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan. Läuft alles wie geplant, dann soll die „Sojus“ mit dem Androiden „Skybot F-850“ alias „Fedor“ am Samstag am Außenposten der Menschheit im Weltall andocken.

Bei „Fedor“ handelt es sich um einen sogenannten Androiden, also einen mit künstlicher Intelligenz ausgestatteten Roboter, der dem Menschen nachempfunden wurde. 13 Tage soll er im russischen Teil der ISS verbringen, bevor er wieder zur Erde zurückkehrt. Langfristig ist geplant, ihn „in gefährlichen Umgebungen oder Situationen“ einzusetzen.

Für seine Mission wurde der 180 Zentimeter große „Skybot F-850“ unter der Leitung eines russischen Kosmonauten für einfache Abhol- und Transportaufgaben bis hin zu Präzisionsarbeiten im Weltall vorbereitet.

An Bord der „Sojus“-Kapsel sind neben „Fedor“ auch Nahrungsmitteln, Medikamente, Material für Experimente auch Pakete für die Besatzung. Derzeit arbeiten auf der ISS drei US-Amerikaner, zwei Russen und ein Italiener.

ISS bekommt neue Landungsstege
Wie die US-Raumfahrtbehörde NASA am Donnerstag berichtete, bekommt die ISS neue Landungsstege, damit künftig mehr private Transporter an ihr andocken können. Der Hintergrund: Die Vereinigten Staaten wollen in Zukunft wieder selbst bemannte Flüge zur Raumstation schicken.

Nach dem Ende der „Spaceshuttle“-Flüge war man in den vergangenen Jahren auf die russischen „Sojus“-Kapseln angewiesen, die Astronauten zur ISS und zurück zur Erde transportierten. Auch die Versorgungsflüge wurden von Russland aus abgewickelt.

Wilhelm Eder
Wilhelm Eder
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