Großbrand in Vösendorf

Feuer verwüstet Häuser von urlaubenden Bewohnern

Beißender Rauch hat zahlreiche Anrainer des Seeparks in Vösendorf südlich von Wien Sonntagfüh aufgeweckt. Sie alarmierten die Feuerwehr. Wenig später trafen auch schon die ersten Helfer am Einsatzort ein - Großalarm, drei Häuser in Flammen! Die Nachlöscharbeiten dauern zur Stunde noch an.

Von Brandgeräuschen und dem beißenden Qualm eines brennenden Dachstuhls geweckt, verständigten Bewohner des Seeparks in Vösendorf, Bezirk Mödling, sofort den Notruf. Die Leitstelle alarmierte umgehend die Freiwillige Feuerwehr Vösendorf.

„Wir rückten mit vollem Aufgebot aus“, schilderte Kommandant Friedrich Flasar im Gespräch mit der „Krone“. „Beim Eintreffen stellten die Kameraden allerdings fest, dass das Ausmaß des Schadens weitaus größer war als zunächst angenommen. Wir alarmierten daher die Wehren Hennersdorf, Biedermannsdorf, Brunn am Gebirge, Wiener Neudorf und Perchtoldsdorf nach“, berichtete der erfahrene Profi-Helfer.

Häuser liegen nah beieinander: Feuer konnte sich leicht ausbreiten
Trotz des beherzten Eingreifens der Helfer griffen die Flammen auf zwei unmittelbar angrenzende Gebäude über. Vor einer solchen Gefahr hatten Kritiker bereits bei der Errichtung des Seeparks gewarnt - denn dort steht ein Haus neben dem anderen, was eine derartige Brandausbreitung binnen Minuten begünstigt. „Gewinnmaximierung war wohl wichtiger als Sicherheit“, ärgert sich ein geschockter Anrainer.

Bewohner der Häuser befinden sich teilweise auf Urlaub
Binnen Minuten war ein Großaufgebot von 120 Feuerwehrleuten mit 20 Fahrzeugen vor Ort und bekämpfte die Flammen. Zusätzlich rückte das Rote Kreuz mit einem Notarzteinsatzfahrzeug und einem Rettungswagen aus. Sanitäter und Mediziner wurden allerdings nicht benötigt, da es glücklicherweise keine Verletzten gab. Die Bewohner der betroffenen Häuser befinden sich nämlich zum Teil im Urlaub ...

Einsatzleiter Flasar: „Ein großes Dankeschön an alle Kameraden. Es ist eine beachtliche Leistung, in der Urlaubszeit am Sonntagmorgen so ein Aufgebot stellen zu können.“ Am späten Vormittag konnten die meisten Feuerwehren wieder einrücken. Gegen Mittag waren die Einsatzkräfte allerdings noch immer mit Nachlöscharbeiten und der Brandwache beschäftigt.

Patrick Huber
Patrick Huber
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