14.08.2019 10:38 |

„Absolut unglaublich“

Meghan löst Hype um Fair-Trade-Schmuck aus

Die Royals sind echte Fashion-Vorbilder - was Meghan, Kate oder ihre Kids tragen, geht meist weg wie die warmen Semmeln. Wie man das auch für einen guten Zweck nutzen kann, das hat die Gattin von Prinz Harry im letzten Jahr bewiesen. Bei den British Fashion Awards trug die 38-Jährige nämlich den ethischen Schmuck der Marke Pippa Small und kurbelte damit deren Verkäufe ordentlich an.

Meghan trug bei den British Fashion Awards im Dezember 2018 goldene Fair-Trade-Ohrringe und Armreifen der Designerin Pippa Small, die von Handwerkern in Afghanistan gefertigt wurden, die von Prinz Charles‘ Turquoise Mountain Foundation ausgebildet wurden. Die ethische Firma erlebte daraufhin einen riesigen Ansturm auf das Sortiment.

„Es war absolut unglaublich! Plötzlich brauchten wir mehr von allem. Das hatte direkte Auswirkungen auf unsere Workshop. Mehr Lohn für harte Arbeit geht nicht“, freute sich die Schmuck-Designerin jetzt im Interview mit dem „Hello!“-Magazin. Small ist der Herzogin dankbar, ethischen Schmuck in der breiteren Öffentlichkeit getragen und diesen damit bekannt gemacht zu haben. „Nach jahrelangen Versuchen, mehr Leute auf ethischen Schmuck aufmerksam zu machen, hat Herzogin Meghan die Tür einfach aufgestoßen. Die Auswirkungen auf den Workshop waren fantastisch.“

Aber nicht nur bei den British Fashion Awards, auch zu anderen Anlässen wählte Meghan Schmuck von Pippa Small - etwa, als sie sich zuletzt mit Herzogin Kate das Frauen-Finale in Wimbledon ansah. 

Designerin freut sich über positive Entwicklung
Pippa Small reiste nach Kabul, um die Künstler zu treffen, die die individuellen goldenen Schmuckstücke für ihre „Small Tourquoise Mountain“-Linie schon seit über zehn Jahren anfertigen, und ist stolz darauf, wie sich die Dinge ändern, vor allem für Frauen. „Unter den Taliban war es nicht erlaubt, Schmuck zu tragen oder anzufertigen, deshalb war die Industrie ziemlich tot. Als die Frauen angefangen haben, an dem Workshop teilzunehmen, hatten sie einen separaten Arbeitsplatz und waren schüchtern. Inzwischen kommandieren die Frauen die Männer herum. Deshalb war es für uns so eine große Sache, dass die Herzogin unseren Schmuck trägt und bekannt macht.“

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