Rundumschlag

Effenberg tobt: „Bayern muss Ziele korrigieren“

Kult-Kicker Stefan Effenberg reicht‘s! Der ehemalige Bayern-Star ledert gegen seinen Ex-Klub los. In seiner Kolumne bei „t-online“ schreibt er: „Der FC Bayern muss seine Ziele korrigieren“. Denn der deutsche Rekordmeister ist seiner Meinung nach schwächer aufgestellt als letzte Saison - und selbst die Bayern-Bosse bekommen ihr Fett weg. Im Video oben sehen und hören Sie Sportboss Hasan Salihamidzic.

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„Nach dem aktuellen Stand hat sich der FC Bayern in meinen Augen nicht verstärkt“, schimpft Effenberg. „Die Abgänge von Robben, Ribéry, Hummels und Rafinha sind rein sportlich gesehen große Verluste. Bayern fehlen diese Waffen nun. Damit will ich nicht sagen, dass sie beispielsweise Ribéry zurückholen sollten oder die Trennung ein Fehler war. Es heißt nur unterm Strich: Es ist Qualität verloren gegangen, die sie bis jetzt nicht haben ausgleichen können. Du musst das Niveau ja zumindest halten. Und das sehe ich eben nicht.“

Auch, weil die Bayern zu viele Verletzte habe. „Im Moment umfasst der Kader weiterhin nur 17 Feldspieler. Darunter: Lucas Hernandez, der sich nach langer Verletzung gerade zurückkämpft -sowie mit Davies und Arp zwei große Talente.“ Sane solle sich hingegen erstmal wieder zurückkämpfen und an die EM 2020 denken, anstatt an einen Bayern-Transfer. Auch Gareth Bale sollte kein Thema sein, weil der Waliser für die Bayern einfach zu teuer ist, rät Effenberg den Münchner Bossen. 

Und auch sonst hält der deutsche Kult-Kicker nichts von Schnellschüssen - auch wenn er meint, dass den Bayern mindestens fünf gestandene Spieler fehlen würden. „Anstatt kurzfristige Not-Transfers zu tätigen, ist es sicher besser, sich mit dieser Situation abzufinden und nach vorne zu schauen. Der FC Bayern muss schlichtweg die Ziele korrigieren und neu definieren.“ Vor allem den Gewinn der Champions League sieht Effe in weite Ferne gerückt. „Es besteht auch die Chance, dass die Bayern international den Anschluss verlieren“, warnt er. 

Und weiter: „Die Verantwortlichen des FC Bayern müssen sich dementsprechend hinstellen und sagen: "Wir haben uns dieses Jahr auf dem Transfermarkt unwahrscheinlich schwergetan. Unsere Wünsche haben sich nicht erfüllt.“

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