07.08.2019 10:29 |

Billiges Wohnen

Zehn Millionen Euro für aktive Bodenpolitik

Die Land-Invest soll Grund kaufen und an Genossenschaften weitergeben.

Während um das barrierefreie Wohnen gestritten wird, stehen die weiteren Punkte des Pakets für billiges Bauen und Wohnen in der Regierung außer Streit. Zentrales Element ist für Wohnbaulandesrätin Andrea Klambauer (Neos) die sogenannte aktive Bodenpolitik: Zehn Millionen Euro sollen ab heuer pro Jahr aus der Wohnbauförderung an die Land-Invest fließen.

Das Tochterunternehmen des Landes soll mit dem Geld Grund kaufen und dann Genossenschaften das Baurecht einräumen. „Damit entfällt der Grundkostenanteil, was die Mieten im Schnitt um zehn Prozent senkt“, so Klambauer. 

Die geplante Änderung des Wohnbauförderungsgesetzes soll im September in Begutachtung gehen und dann umgehend beschlossen werden. Klambauers Ziel: Noch heuer soll die Land-Invest die ersten zehn Millionen zur Verfügung haben.

Zustimmung kommt von der AK: „Das unterstützen wir voll und ganz“, so Präsident Peter Eder. Neben der Land-Invest müsse auch die Raumordnung aktive Wohnbaupolitik betreiben. Bei Baulandsicherungsmodellen passiere das schon jetzt. „Dieses Prinzip können wir auch beim Bau von Mietwohnungen anwenden.“

Hintergrund: Bei Baulandsicherungsmodellen widmen Gemeinden Grünland nur dann in wertvolles Bauland um, wenn sich die Eigentümer verpflichten, die Parzellen zu vergleichsweise günstigen Preisen an junge Familien aus dem Ort zu verkaufen.

Wolfgang Fürweger
Wolfgang Fürweger

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