24.07.2019 09:33 |

Streit um Parkpickerl

„Nur Wiener sollen kostenlos in Wien parken“

19 von 23 Wiener Bezirken haben bereits das Parkpickerl, unter den Bezirken ohne Pickerl ist auch die Donaustadt. Dessen Bezirksvorsteher fordert nun eine Vereinfachung des Systems - in Form eines „wienweiten Parkpickerls“ exklusiv für Personen, die in der Stadt hauptgemeldet sind.

Statt des aktuellen Flickwerks fordert der Donaustädter Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy „ein wienweites Parkpickerl“. „Es muss ausgeschlossen werden können, dass Nicht-Wiener in Wien kostenlos parken können“, sagt er gegenüber dem „Standard“. Pendler aus dem Umland sollten keine Chance mehr haben, ihr Auto in der Stadt dauerzuparken - es sei denn, sie weichen auf Parkhäuser aus.

„An Stadtgrenze abfangen“
„Jene Personen, die nur zum Arbeiten in die Stadt kommen wollen, gehören mit ihren Autos schon an der Stadtgrenze abgefangen“, sagt der Bezirkschef und fordert mehr Park-and-Ride-Anlagen an den Wiener Stadtgrenzen. Wiener mit Hauptwohnsitz sollen dafür in der ganzen Stadt parken können.

Verdrängung zwischen den Bezirken
Als bisher letzter Wiener Bezirk hat Döbling Anfang Juli das Parkpickerl eingeführt. Zuvor hatte der Bezirk - wie andere auch - über einen „Verdrängungseffekt“ geklagt: Je mehr Nachbarbezirke das Parkpickerl einführen, desto rarer wurden die Stellplätze im eigenen Viertel.

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