17.07.2019 11:33 |

Aria saß in Golfcart

Vater trifft Tochter mit Golfball - Mädchen tot

Tragischer Unfall auf einem Golfplatz in Orem im US-Bundesstaat Utah: Eine Sechsjährige, die in einem Golfcart wartete, während ihr Vater spielte, wurde von einem Golfball am Hinterkopf getroffen und starb im Krankenhaus. Besonders furchtbar für die Familie: Der Vater des Mädchens hatte den Ball abgeschlagen, der seine Tochter das Leben kosten sollte.

Wie das Unglück am Montagvormittag auf dem „Links at Sleepy Ridge“-Golfplatz passieren konnte, ist noch nicht ganz geklärt: Der Golfwagen sei nämlich weder direkt vor noch direkt hinter dem Vater gestanden, sondern seitlich von ihm in einer Entfernung von nicht ganz 20 Metern. Die kleine Aria sei schwer verletzt zunächst in ein örtliches Krankenhaus gebracht und dann im Hubschrauber in eine Kinderklinik nach Salt Lake City geflogen worden, wo sie in der Nacht auf Dienstag starb.

„Aria hat ihren Vater oft zum Golfen begleitet“
Die Sechsjährige habe ihren Vater oft zum Golfen begleitet, sagte ihr Onkel David Smith: „Sie liebte es und hat immer viel Spaß dabei gehabt. Sie war sein Golfbuddy.“ Am Golfplatz ist man von der Tragödie ebenso erschüttert: „Ich habe schon oft gehört, dass jemand von einem Ball getroffen wurde, aber noch nie ist jemand ernsthaft verletzt worden oder gar gestorben“, so Leiter und Golf-Profi Steve Marett.

Familie bittet um Spenden für Begräbnis- und Spitalskosten
Arias Onkel hat auf gofundme.com zu einer Spendensammelaktion für die Familie aufgerufen, um die Begräbniskosten und die Spitalsrechnungen decken zu können. „Ein tragischer Unfall hat Arias Zeit auf Erden mit uns beendet, sie ist nun gegangen, um beim himmlischen Vater und seine Engeln zu leben“, schreibt Smith auf der Seite. Man sei dankbar für jede Unterstützung für Arias Eltern und ihre jüngeren Zwillingsbrüder. Mehr als 11.000 Dollar (rund 9800 Euro) wurden in den ersten 16 Stunden bereits gespendet.

Aria sorgte oft für „ein Lachen in deiner Seele“
Arias Mutter Talysa kann noch nicht fassen, dass ihre kleine Tochter nun tot ist: „In unseren Herzen ist ein riesiges Loch.“ Aria sei so „voller Liebe für alle um sie herum“ gewesen, eine großartige große Schwester. „Und sie hatte ein Lächeln im Gesicht, dass man sofort wusste, wenn sie etwas anstellen wollte - etwas, das dir dann ganz sicher ein Lächeln ins Gesicht zauberte, oder ein Lachen in deine Seele oder Freudentränen in deine Augen.“

Heike Reinthaller-Rindler
Heike Reinthaller-Rindler
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