15.07.2019 23:56 |

Patientin ist gelähmt

Anzeige gegen Arzt nach folgenschwerem Fehler

Der Irrtum passierte im Juni 2018 in einer Pinzgauer Facharztpraxis: Bei einer Magenspiegelung spritzte der Mediziner einer 52-Jährigen anstelle eines Narkotikums ein Mittel, das Schaumbildung im Magen verhindern soll, in die Vene. Die Frau sitzt nun im Rollstuhl.

„Der Mediziner hat auffallen sorgfaltswidrig gehandelt“, heißt es in der Sachverhaltsdarstellung, die Strafverteidiger Kurt Jelinek im Namen der Frau eingebracht hat. Es bestehe der Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung mit Dauerfolgen. Die ehemalige Reinigungskraft erlitt laut Anzeige bei der Behandlung eine lebensbedrohliche Lungenschwäche und Gehirninfarkte. Sie ist seither halbseitig gelähmt.

Der Mediziner hat sich mittlerweile bei der Frau und ihrer Familie entschuldigt. Diese fordern 120.000 Euro Schmerzengeld und Schadenersatz.

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