13.07.2019 14:14 |

Katastrophe verhindert

Pilot bei Notlandung mit Militärjet gestorben

Eine Dashcam hat am Donnerstag den Absturz eines Militärflugzeugs in Thailand gefilmt. Der Pilot konnte den Jet noch von einem Dorf und einer Autobahn weglenken, bevor die Maschine auf die Erde stürzte, und hat damit wohl einige Leben gerettet. Bei der Notlandung kam er jedoch ums Leben.

Naruepol Lueadkusol, so der Name des Thai Air Force Kapitäns, gab einem neuen Piloten gerade Flugunterricht, als der Motor der Aero L-39 Albatros plötzlich zu stocken begann. Mehrere Versuche, die Maschine wieder zum Laufen zu bringen, schlugen fehl, der Pilot setzte daher zur Notlandung an.

Der erfahrene Flugkapitän reagierte schnell und konnte den Jet noch rechtzeitig von einem Wohngebiet und einer stark befahrenen Autobahn in ein Waldstück weglenken. Durch das Betätigen des Schleudersitzes wollte der Held noch sich und seinen Flugschüler retten, aber auch das wollte nicht funktionieren. Tragischerweise kam der Fluglehrer dabei ums Leben, sein Schüler konnte sich lebend aus dem Wrack befreien. Dieser sagte später: „Er gab mir die Anweisung, das Flugzeug zuerst zu verlassen, während er bis zur letzten Minute versucht hat, die Maschine zu steuern, nur um sicherzugehen, dass keine weiteren Menschen verletzt werden.“

„Das ist bereits der zweite Vorfall in zwei Jahren, in dem ein Air-Force-Jet involviert war. 2017 starb ein Pilot nach einem Absturz im Rahmen einer Flugshow am Children‘s Day“, so der Sprecher der thailändischen Air Force. Das Wrack des Flugzeugs wird nun genau untersucht, um mögliche Ursachen des Absturzes zu klären.

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