12.07.2019 11:37

Imposanter Sprung

US-Soldaten kapern U-Boot mit acht Tonnen Kokain

Mit einem beherzten Sprung haben Soldaten der US-Küstenwache ein fahrendes U-Boot gekapert und damit beinahe acht Tonnen Kokain aus dem Verkehr gezogen. Der Zugriff erfolge am Pazifik - sogar US-Präsident Donald Trump lobte den Einsatz auf Twitter.

Die spektakuläre Verfolgungsjagd auf hoher See wurde in einem Video festgehalten. Darauf ist zu sehen, wie Boote der US-Küstenwache sich auf die Fersen des fast zur Gänze abgetauchten U-Boots heften - und das bei hoher Geschwindigkeit!

Als ein Schiff der Küstenwache das U-Boot erreicht und es auch schafft, dem Gefährt nahezukommen, springen Beamte in Tarnkleidung über. Einer der Soldaten klopft an die Luke. Als ein verdächtiger Drogenschmuggler diese öffnet, befehlen ihm die Einsatzkräfte, sich auf den Boden zu legen. Dann übernehmen sie das Kommando über das Schiff.

Die brisante illegale Ware wurde schließlich im kalifornischen San Diego ausgeladen. Vizepräsident Mike Pence war persönlich vor Ort, um den Einsatz der Küstenwache zu würdigen. US-Präsident Trump ehrte die Soldaten in einem Tweet, in dem er das Video teilte. „Könnt ihr diese Art von Mut fassen? Eine erstaunliche Drogenbeschlagnahme“, twitterte der Republikaner.

Das U-Boot war in Richtung USA unterwegs gewesen und wurde von einem Flugzeug der Küstenwache aufgespürt. Der Wert der Drogen belaufe sich auf etwa 232 Millionen Dollar (ca. 205 Millionen Euro), teilte die Küstenwache der „Washington Post“ mit.

Ertappte Schmuggler versenken oft ihre Schiffe
Solche Einsätze sind für die Soldaten äußerst gefährlich: Drogenschmuggler öffnen des Öfteren ein Ventil, wenn sie erwischt werden, um mit dem sinkenden Schiff ihre Taten zu vertuschen und Beweismittel zu vernichten. Den Einsatzkräften bleiben dann nur wenige Sekunden, um einzuschätzen, ob sie gerade ein sinkendes Schiff gekapert haben.

Miriam Krammer
Miriam Krammer

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