Keine Umweltzone:

Politik dreht 32 Schrauben für reinere Linzer Luft

Mit wieder ein paar Monaten Verspätung wird die Landesregierung am Montag ein Maßnahmenpaket gegen verkehrsbedingte Stickstoffbelastungen beschließen: 32 gemeinsam mit der Stadt erarbeitete „Luft-Schrauben“, die eine Umweltzone mit Fahrverboten und EU-Millionenstrafen verhindern sollen.

Seit 1. 1. 2015 müsste Oberösterreich den Stickoxid-Grenzwert 40 Mikrogramm pro Kubikmeter im Jahresdurchschnitt einhalten. Bei der Messstation Enns-Kristein ist es bereits gelungen, darunter zu kommen. Nicht aber an der Messstation Römerberg im Linzer Zentrum, auch wenn die Tendenz sinkend ist.

Keine Mehrheit für Fahrverbote
„Wir haben zwei Optionen“, sagt der hauptzuständige Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne): „Erstens, eine Umweltzone mit einem Fahrverbot für ältere Dieselfahrzeuge. Dafür gibt es keine Mehrheiten. Daher sind wir den zweiten Weg gegangen.“ Dabei wird quasi an 32 kleineren Schrauben gedreht, um das die Lungen belastende Dieselmotorenprodukt Stickoxide zu minimieren.Das soll nicht nur die Situation am Römerberg sondern überhaupt im Großraum Linz verbessern.

Gesundheit muss geschützt werden!
Dieses Paket beinhaltet zum Beispiel die Modernisierung der Taxiflotte in Linz, die Erhöhung der Elektro-Mobilität, allerlei Verbesserungen am öffentlichen Verkehr sowiemehr Radler und Fußgänger. Ein Ziel ist der Gesundheitsschutz (auf den insbesondere der Landesrechnungshof pocht). Das zweite Ziel ist ein monetäres: Hohe Strafzahlungen aufgrund eines laufenden EU-Vertragsverletzungsverfahrens sollen vermieden werden.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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