Bewohner im Spital

Rätsel um Explosion in Linz: Ursache weiter unklar

Die verheerende Explosion mit sieben Verletzten in der neuen Heimat in Linz wird zu einem Kriminalrätsel: Auch sechs Tage nach Unglück steht die Ursache noch nicht fest. Im Bad der Wohnung wurden Flüssigkeiten und verkohlte Stoffreste sichergestellt, deren chemische Analyse soll dann Klarheit über das Geschehen liefern.

Drei mutige Polizisten haben durch ihren Einsatz, wie von uns berichtet, 29 schlafenden Mietern im dreistöckigen Wohnblock am Hauschildweg 2 das Leben gerettet, als es am 29. Juni um 4.15 Uhr zur Explosion kam. Es gab zwar, wie die Linz AG gleich darauf feststellte, weit und breit keinerlei Gas, trotzdem kam es zu einer gewaltigen Verpuffung, bei der Fensterteile und Mauerstücke herausgerissen wurden und aus dem dritten Stock hinab auf den Gehsteig flogen, wo sie meterweit verstreut liegenblieben. Die Brandwohnung wurde völlig zerstört.

Chemische Untersuchungen
Ausgangspunkt dieser Explosion war, das ergaben die folgenden Ermittlungen, der Sanitärbereich, also das Bad mit Dusche und Waschmaschine. Bei der Brandstelle wurden von den Experten etliche Materialien entnommen: Verkohlte Stoffreste und auch Flüssigkeiten. „Sie werden einer chemischen Untersuchung unterzogen, die wird in Wien gemacht und dauert sicher noch einige Zeit. Das soll genauer Aufschluss darüber geben, was war drinnen, welche chemische Zusammensetzung diese gewaltige Verpuffung ausgelöst hat“, schildert Arthur Eisenbeiss von der Brandverhütung OÖ.

Inhaber im Spital
Der Inhaber der betroffenen Wohnung, ein 64-jähriger Linzer, konnte von der Polizei zum Unfallgeschehen noch nicht befragt werden, er liegt schwer verletzt im Krankenhaus.

Johannes Nöbauer, Kronen Zeitung

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