„Schnorrer“-Alarm:

Bettlerbande hauste in Unterführung unter der A7

Jedes Jahr dasselbe! Bei einer gemeinsamen Schwerpunktaktion von Polizei, Ordnungs- und Erhebungsdienst wurde wieder ein Bettlerlager unter der Mühlkreisautobahn ausgehoben. 24 Menschen - darunter vier Kinder im Säuglingsalter - hausten inmitten ihrer Habseligkeiten in der Unterführung Oberfeldstraße.

Auch wenn die Fälle von illegaler Bettelei in der Innenstadt zuletzt rückläufig waren, ist die Situation längst nicht gebannt. Die Bettel-„Familien“ - vorwiegend rumänische Staatsbürger -, die Linz als ihr Revier auserkoren haben, gehören nur längst zum Stadtbild. Die Älteren lungern vorwiegend im Volksgarten herum, während die Jüngeren, teils um Mitleid zu erhaschen, mit Babys am Arm, dem „Tagesgeschäft“ nachgehen. Besonders tragisch, weil es als offenes Geheimnis gilt, ist, dass letztere oftmals mit Psychopharmaka ruhig gestellt werden, damit sie trotz brütender Hitze auch ja nicht quängeln. Zum Schlafen geht’s vorzugsweise in Abrisshäuser, Zelte im Industriegebiet oder unter Autobahnbrücken.

„Wir gehen weiter rigoros gegen Bettlerbanden vor“
Davon können auch Polizei, Ordnungs- und Erhebungsdienst ein Lied singen. So wurden seit April etwa 70 Personen aufgegriffen und fortgeschickt. Zuletzt bei der Unterführung in der Oberfeldstraße. 24 (!) Menschen - darunter vier Säuglinge - hausten dort. FP-Sicherheitsreferent Michael Raml: „Wir werden weiter rigoros gegen illegale Bettlerbanden vorgehen. Durch unsere Unnachgiebigkeit zeigen wir ihnen, dass sie hier keinen Platz haben.“ 

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder
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