Die „Krone“ hat sich vorm Start in die Badesaison wieder umgehört, wo man künftig mehr fürs Schwimmen bezahlen muss. Bereits im Vorjahr war es vielen Betreibern unangenehm, dass sie die Eintrittspreise angehoben hatten, waren einige bei ihren Antworten ins Stocken geraten.
Nicht so Alexander Eder vom Parkbad Bad Ischl, der fast schon jedes Jahr der „Krone“ bereitwillig Rede und Antwort steht: „Wir mussten die Eintrittspreise zwat auch erhöhen, haben dies aber weit unter Index getan. So kostet die Saisonkarte gerade einmal zwei Euro mehr, der Tageseintritt 20 Cent mehr. Baden soll schließlich leistbar bleiben.“
Tagesticket in Linz nun 40 Cent teurer
Deutlich mehr muss man in der Landeshauptstadt für den Gang in eine der Linzer Bäderoasen ablegen. Laut Linz-AG-Pressesprecherin Susanne Gillhofer habe man den Eintritt am Verbraucherpreisindex angepasst. So zahlt man heuer als Erwachsener 5,60 statt 5,20 € (4,80 € noch 2022), für Kinder muss man 2,80 € statt 2,60 € auf den Kassentresen legen.
Neue Attraktion lässt Eintritt steigen
Ebenfalls 40 Cent mehr bezahlt man ab heute im Kürnbergbad in Leonding. Die Erhöhung von 4,30 auf 4,70 Euro lässt sich wohl auch durch die neue Erlebnisrutsche argumentieren – siehe Story links. Wels hat fast 12 Millionen Euro in sein Welldorado investiert – im Freibad startet der Badespaß aufgrund laufender Sanierungsarbeiten erst mit 30. Mai. Ab dann müssen auch dort die Badegäste tiefer ins Börserl greifen. Bisher zahlten Erwachsene 5,50 Euro, nun 5,80 Euro.
In Braunau bleibt der Vorjahrespreis
Braunau hatte im Vorjahr den Eintrittspreis fürs Freibad mehr als deutlich – von 4,60 Euro auf 5,10 Euro – angehoben, heuer bleibt der Preis für den Sprung ins kühle Nass dagegen gleich. In Ansfelden musste man zwar die Tageskarte geringfügig teurer machen, aber den Preis für die Familien-Saisonkarte mit günstigen 99 Euro „frierte“ Bürgermeister Christian Partoll ein: „Die ständigen Teuerungen setzen unseren Bürgern schon genug zu, deshalb wollten wir unsere Familien-Saisonkarte nicht zusätzlich teurer machen.“
Was man beim Gang ins Freibad nicht vergessen darf: Teurer wird wohl nicht nur der Eintritt, sondern auch das Badebuffet.
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