Do, 27. Juni 2019
13.06.2019 15:39

Identität geklärt

Hochwasser: E-Biker tot im Inn in Bayern entdeckt

Das Hochwasser in Tirol forderte sein erstes Todesopfer: Jener E-Biker, der Mittwochnachmittag in die hochwasserführende Ötztaler Ache in Tirol gestürzt und sofort abgetrieben worden war, wurde Donnerstagvormittag nahe Kiefersfelden in Bayern tot aus dem Inn geborgen. Bei dem Mann, dessen Identität lange Zeit unbekannt war, handelt es sich um einen 82-Jährigen aus dem Bezirk Imst. 

Der Radfahrer war bei Sautens (Bezirk Imst) in die Ötztaler Ache gestürzt und sofort von den Fluten mitgerissen worden. Er hatte beim Klärwerk  einen entgegenkommenden Traktor vorbei gelassen, war beim Anfahren ins Schwanken geraten und in die Ache gefallen. Seine Tochter erstattete am Donnerstag Mittag Vermisstenanzeige. Das gefundene E-Bike konnte dem 82-Jährigen zugeordnet werden.

Unterdessen ist am Donnerstagvormittag auf bayrischer Seite nahe Kiefersfelden eine Wasserleiche im Inn entdeckt worden. Wie die „Tiroler Krone“ von der bayrischen Polizei erfuhr, handelt es sich dabei wohl um den vermissten E-Biker.

Suchaktion eingestellt
Indes wurden auch weitere Suchaktionen nach zwei vermeintlich Vermissten eingestellt. Donnerstagfrüh war bei Schwaz angeblich eine leblos im Inn treibende Person gesehen worden. Die Suche wurde am späten Vormittag in den Bezirk Kufstein verlagert. Bis zuletzt blieb aber unklar, ob es sich tatsächlich um einen Menschen handelte. Es hätten sich jedenfalls „keine Anhaltspunkte“ dahin gehend ergeben, sagte der Polizeisprecher.

Auch im Pitztal war ein Ertrinkungsunfall gemeldet worden. Die Einsatzkräfte starteten daraufhin sofort eine Suchaktion, die aber ebenso ergebnislos verlief. Auch in diesem Fall blieb unklar, ob es sich nicht doch um einen Fehlalarm handelte.

Kritische Lage, günstige Prognose
Die Hochwassersituation in Tirol blieb in der Nacht auf Donnerstag weitgehend stabil, wenngleich auf kritischem Niveau.

Video: Inn-Hochwasser hält Einsatzkräfte auf Trab

Aufgrund günstiger Wetterprognosen ist davon auszugehen, dass die Pegelstände im Laufe des Tages langsam fallen - hoch bleiben sie aber wohl weiterhin.

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