06.06.2019 15:00 |

Ganz ohne Fleisch

Grillen für Jedermann

Viele denken beim fleischlosen Grillen nur an fade Salate und das obligatorische Brot. Das muss nicht sein. Wir zeigen, wie Grillen für jeden zum Genuss wird!

Fleisch, Würste, noch mehr Fleisch und noch mehr Würste … davor graut es jedem Vegetarier oder gar Veganer, der zu einem „entspannten“ Grillabend eingeladen wird. Nun ja. Für diejenigen, die sich gerne am Fleisch ergötzen, ist es wohl entspannend. Nicht aber für die, die den ganzen Abend an fadem Brot nagen müssen und sich die Seitenhiebe der anderen auf ihre Art der Ernährung anhören müssen … Damit ist jetzt schluss!

Einige Gemüsesorten lassen sich besonders gut grillen. Darunter Paprika, Pilze, Zucchini, Melanzani und viele mehr. Sie können Sie einzeln grillen oder zu einem ansehnlichen Spieß verarbeiten. Vergessen Sie bitte nur nicht, etwas Olivenöl darüber zu träufeln und zu würzen. Sonst wird’s fad! Seien Sie ruhig kreativ! Es gibt kein richtig oder falsch.

Seien Sie bitte nur vorsichtig bei Gemüsesorten mit unterschiedlicher Garzeit.

Für einen Mini-Erdäpfel-Paradeisspieß sollten Sie die Erdäpfel unbedingt vorgaren. Am besten kochen Sie sie für etwa 10 Minuten in kochendem, gesalzenem Wasser. Wenn sie weich sind, herausnehmen und ordentlich trockentupfen. Anschließend abwechselnd mit den Kirschparadeisern auf Spieße stecken. Etwas Olivenöl darüberträufeln und mit etwas Salz und Kräutern der Provence würzen. Ein paar Minuten grillen, bis die Paradeiser beginnen, weich zu werden, und genießen.

Wer nicht nur Gemüse essen möchte, kann gerne zu Fleischalternativen greifen. Zwar gibt es fleischlose Würste und anderes Grillgut im Supermarkt zu kaufen, doch selbstgemacht schmeckt immer am besten.

Gewürzten Tofu, Seitan und Co. können Sie natürlich auch ganz einfach auf den Grill legen. Wie schon bei Gemüse einfach mit etwas Öl bestreichen und nach Belieben würzen. Da Fleischersatz allerdings (außer es ist anders auf der Verpackung angegeben) nicht weiter durchgegart werden muss, brauchen Sie ihn nur ganz kurz angrillen. Nehmen Sie ihn (wie bei Fleisch auch) etwa 30 Minuten vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank, damit es gleichmäßig erwärmt wird. Sonst ist beispielsweise der Tofu außen schön knusprig und aromatisch und innen jedoch noch kalt. Ein Graus! Da möchte keiner mit Ihnen tauschen …

Man soll bekanntlich aber nicht zu viel Soja zu sich nehmen. Außerdem sind leider viele gegen den veganen Protein-Lieferanten allergisch. Stattdessen können Sie auch ganz einfach einen vegetarischen Burger herstellen. Da bekommen sogar eingeschworene Fleischtiger plötzlich ganz große Augen.

1 El Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. 1 fein gehackte Zwiebel und 3 Zehen gepressten Knoblauch in dem heißen Öl glasig anschwitzen. 2 geraspelte Karotten sowie ½ geraspelte Zucchini zugeben und weiter anschwitzen. Mit etwas Salz, gemahlenem Pfeffer und etwas Chilipulver würzen. In einer großen Schüssel 2 Dosen abgetropfte schwarze Bohnen zerdrücken. Die angebratene Gemüsemischung, 50 g fein gemahlene Haferflocken und 1 El Sojasauce zugeben und ordentlich vermischen. Daraus 4 gleich große Laibchen formen. Die Laibchen etwa 30 Minuten einfrieren und anschließend direkt auf den Grill legen und für ein paar Minuten grillen. Anschließend die Laibchen zwischen zwei Burger-Brötchen legen und nach Wahl verfeinern.

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