01.06.2019 11:44 |

Streifenwagen gerammt

Verfolgungsjagd endet für Motorradfahrer im Spital

Ein 26-jähriger Motorradfahrer hat sich am Freitagabend in Lech in Vorarlberg eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert und ist dabei bei einem Unfall schwer verletzt worden. Kurz nach einer Baustelle war es zur Kollision zwischen dem Motorrad und einem Polizeifahrzeug gekommen. Zuvor hatten die Beamten den flüchtenden 26-Jährigen überholen können.

Dem Unfall war eine längere Verfolgungsjagd vorausgegangen. Der 26-Jährige war der Polizei zunächst wegen weit überhöhter Geschwindigkeit gemeldet worden. Daraufhin wurde er im Ortsgebiet von Klösterle gesichtet. Ein Polizeifahrzeug wendete sofort und folgte dem Motorradlenker. Dieser flüchtete mit weit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Lech. Immer wieder verringerte er seine Geschwindigkeit und ließ das Polizeifahrzeug aufschließen, um danach wieder davonzufahren.

Auf Polizisten zugerast
Daraufhin positionierte sich eine weitere Polizeistreife auf der Landesstraße zwischen Zürs und Lech auf Höhe des Bauhofes Lech, wo ein Polizist versuchte, das Motorrad mit einer Anhaltekelle zu stoppen. Der 26-Jährige missachtete jedoch die Anhaltezeichen und raste auf den Beamten zu. Dieser konnte nur durch einen Sprung zur Seite einen Zusammenstoß verhindern. Im Ortsgebiet von Lech kam es schließlich zu dem Unfall bei der Baustelle.

Der junge Mann wurde mit dem Hubschrauber ins Landeskrankenhaus Feldkirch geflogen. Die Staatsanwaltschaft beauftragte einen gerichtlich beeideten Sachverständigen mit der Klärung des genauen Unfallhergangs.

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