10.05.2019 15:58 |

Probebetrieb läuft

KH Nord: „Wir sind für den Start schon bereit“

Bald wird es ernst im Krankenhaus Nord: Ab 3. Juni sollen die ersten Patienten eintreffen. Im Probebetrieb klappt alles bereits nahezu perfekt - zumindest beim Lokalaugenschein der „Krone“. „Wir sind für den Start bereit. Die ersten Patienten können kommen“, so die ärztliche Direktorin des Spitals, Dr. Margot Löbl.

Trainingsatmosphäre im Krankenhaus Nord: Ärzte und Mitarbeiter sitzen zusammen und verteilen die Rollen. Jene mit den weißen Jacken übernehmen die Regie und erläutern die Situation. Wer aktiv „mitspielt“, erhält eine orange Weste, und blau gekleidete Personen beobachten das Ganze und machen sich Notizen.

Testpatientin mit Bauchschmerzen
Dann geht es los: Als Testpatientin fungiert Lisa Pfeiffer von der Pflegeschule SMZ Ost. Die junge Frau kommt in die zentrale Notaufnahme, weil sie über Bauchschmerzen klagt. Nach einem kurzem Gespräch nimmt sie im Wartesaal Platz. Von dort geht es in die Erstbegutachtung. Danach folgt eine Untersuchung, bei der der Patientin auch Blut abgenommen wird.

Die Probe landet mittels Rohrpost innerhalb kürzester Zeit im Labor. Für besonders dringende Lieferungen gibt es sogar eine „Überholspur“. Im Labor wird die Probe in eine Gerätestraße geschickt und analysiert. „Der Blutbefund soll spätestens nach einer Stunde da sein“, meint Brigitte Piff, Leiterin der Biomedizinischen Analytiker. Künftig werden täglich zwischen 3000 und 5000 Blutproben betreut.

„Ich wurde perfekt betreut“
Per Knopfdruck wird der elektronische Befund übermittelt. „Ich wurde perfekt betreut“, meint Testpatientin Pfeiffer. Die „Regisseure“ sind ebenfalls zufrieden. Geübt wird noch bis 16. Mai, dann folgt die Endreinigung. 

Am 24. Juni soll dann alles vollständig besetzt sein und über den Sommer sollen die Kapazitäten aufgebaut werden. Nach dem schrittweisen Ausbau soll im September dann Vollbetrieb herrschen, wurde am Freitag betont. Schon jetzt befinden sich „Hunderte Mitarbeiter im Haus“, sagte Löbl. Die Abteilungen Technik und Verwaltung haben bereits im KH Nord bzw. Klinik Floridsdorf - so wird das Spital künftig heißen - ihren fixen Arbeitsplatz.

Philipp Wagner, Kronen Zeitung/krone.at

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