Um 3 Uhr in der Nacht:

Zwölfjähriger Heimbewohner ging auf Einbruchstour

Um die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung „mopäd“ in Wels gibt es wieder Wirbel! Drei Heimbewohner wurden um 3 Uhr in der Nacht bei einem Einbruch auf einen Imbissstand erwischt. Der jüngste des Trios ist zwölf Jahre. FP-Stadtvize Gerhard Kroiß geht mit den Pädagogen hart ins Gericht und fordert die Heimschließung.

Nur elf Monate nach der Drogenrazzia und dem Auffliegen mehrerer zum Teil langjähriger Schulschwänzer (siehe Faksimile) sorgt das Kinder- und Jugendheim „mopäd“ wieder für unrühmliche Schlagzeilen. In der Welser Innenstadt wurden drei Heimbewohner um 3 Uhr in der Nacht von der Polizei geschnappt. Sie brachen in einen Imbissstand ein. Dabei ließ das Trio Bargeld und ein Handy mitgehen. Die Täter sind 16, 15 und zwölf Jahre alt.

FP-Stadtvize fordert Schließung
FPÖ-Stadtvize und Sicherheitsreferent Gerhard Kroiß reicht’s. Er fordert die Schließung der Einrichtung, die seinen Angaben zu Folge den Steuerzahler pro Monat und Jugendlichen rund 6000 Euro kostet: „Die Pädagogen und Aufsichtspersonen haben im wahrsten Sinne des Wortes geschlafen. Wie könnte es denn sonst sein, dass drei ihrer Bewohner mitten in der Nacht sich in der Stadt herumtreiben?“

Kritik an Heimleitung
Der Politiker geht nicht nur mit der Heimaufsicht hart ins Gericht. Auch vom Geschäftsführer ist er bitter enttäuscht: „Wiederum wurde die Aufsichts- und Sorgfaltspflicht auf das Gröbste vernachlässigt, obwohl der Geschäftsführer noch Anfang des Jahres in den Medien erklärte, dass man nach der Drogenrazzia vorsichtiger geworden sei!“

Mario Zeko
Mario Zeko
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