Die Bundesregierung hatte sich auf eine Mindestsicherung in der Höhe von 744 Euro verständigt (Video in der Infobox), überlässt die genaue Umsetzung aber den Ländern. Der zuständige Landesrat der Steiermark, Siegfried Schrittwieser, kündigte an, den Grundbetrag 14-mal auszahlen zu wollen, also quasi inklusive "Urlaubs- und Weihnachtsgeld".
ÖVP: 12-mal wäre okay
Das stößt anderen Parteien aber sauer auf, vor allem der ÖVP. Wortführer ist Klubobmann Christopher Drexler (im Bild oben am Rednerpult): "12-mal ja, mehr erscheint mir aber zu nahe an der sozialen Hängematte zu sein." Es müsse einen deutlichen Unterschied zwischen Einkommen im Niedriglohnbereich und der Mindestsicherung geben. Kritik, die Schrittwieser nicht nachvollziehen kann: "Alle, die da ein Luxusleben orten, sollen selbst einmal versuchen, mit 744 Euro im Monat auszukommen!"
Abstimmung zum Thema in der Infobox!
Wie auch immer: Eine definitive Entscheidung, wie oft im Jahr nun tatsächlich ausbezahlt wird, wird erst in einigen Wochen fallen. Weil auch die Kommunisten der SPÖ das Gefolge verweigerten und es im Landtag keine Mehrheit gab, soll vor der Sommerpause noch einmal abgestimmt werden.
Daten und Fakten
von Gerald Schwaiger ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
Archivbild
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