Mi, 22. Mai 2019
28.04.2019 12:38

27-Jähriger getötet

Bluttat in Dornbirn: Hoffnung auf Hinweis geplatzt

Große Hoffnungen hat die Polizei in Dornbirn in eine 24 Jahre alte Zeugin gelegt, die nach der Bluttat am Freitagabend - ein 27-Jähriger starb aufgrund massiver Bauchverletzungen nahe dem Bahnhof Dornbirn-Haselstauden - die Exekutive alarmiert hatte. Doch die Einvernahme der jungen Frau sollte den Ermittlern keine neuen Erkenntnisse bringen - damit liegt immer noch keine Personenbeschreibung des Täters vor. Die Polizei ermittelt weiter auf Hochtouren.

Die 24-Jährige konnte nach Angaben der Polizei noch am Samstag befragt werden. Zunächst war eine Einvernahme aufgrund der erlittenen psychischen Belastung nicht möglich gewesen, hieß es. Gerade von ihrer Aussage hatten sich die Ermittler weitere Hinweise und Ermittlungsansätze erhofft, doch die Hintergründe der Bluttat bleiben mysteriös.

Massive Bauchverletzungen
Wie berichtet, waren Einsatzkräfte am Freitagabend gegen 21 Uhr zum Tatort in der Nähe des Bahnhofs gerufen worden. Dort wurde der reglose Körper des 27-jährigen Vorarlbergers gefunden, er wies massive Bauchverletzungen auf. Der Mann, der dem Drogenmilieu zugerechnet wird, verstarb nach Eintreffen der Polizei und des Notarztes noch an Ort und Stelle. Mittlerweile wurden eine Obduktion des Leichnams angeordnet.

Nahm Täter die Tatwaffe mit?
Nicht gefunden werden konnte bislang das Tatmittel, bei dem es sich wohl um einen spitzen Gegenstand handeln dürfte. Allem Anschein nach hat der Täter den Gegenstand mitgenommen, so die Vermutungen der Polizei.

Unmittelbar nach der Tat wurde eine groß angelegte Fahndung ausgerufen, mehr als 40 Beamte aus den Bezirken Bregenz und Dornbirn suchten ohne Erfolg nach dem zu Fuß geflüchteten Unbekannten. Am Samstagvormittag wurde der Tatort abermals großräumig kontrolliert, doch auch diese Maßnahme brachte keinen Durchbruch bei den Ermittlungen.

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