23.04.2019 08:48 |

Einsatz in Dunkelheit

Notruf: „Jemand ist in den Donaukanal gesprungen!“

„Jemand ist in den Donaukanal gesprungen!“ - Mit diesen Worten alarmierte ein Anrufer am Abend des Ostermontags die Einsatzkräfte. Die Wiener Berufsfeuerwehr war sofort mit einem Großaufgebot zur Stelle und durchsuchte eine Stunde lang in völliger Dunkelheit den Bereich - ohne Erfolg.

Jede Menge Blaulicht erhellte am Montagabend nach 21 Uhr den Himmel rund um den Donaukanal auf Höhe der U-Bahn-Station Schottenring. Nachdem der Notruf eingegangen war, raste ein Großaufgebot an Einsatzkräften zum Fluss. Die Besatzung eines Feuerwehrbootes durchsuchte den Abschnitt - gefunden wurde jedoch niemand.

Viele Möglichkeiten
Ob tatsächlich eine Person ins Wasser gesprungen oder gefallen war, ist nicht völlig auszuschließen. Die Bandbreite an anderen Möglichkeiten sei in solchen Fällen aber sehr groß, so Christian Feiler von der Berufsfeuerwehr Wien: „Es könnte jemand wirklich untergangen sein. Es wäre aber auch möglich, dass sich der Anrufer geirrt hat und gar niemand im Wasser war. Oder jemand ist tatsächlich in den Fluss gesprungen und am anderen Ufer wieder rausgekommen.“

„Wir tun wirklich alles“
„Und selbst falls es sich um einen - ganz und gar nicht lustigen - Scherzanruf gehandelt haben sollte: Die Einsatzkräfte nehmen jeden Notruf ernst. „Wir tun wirklich alles“, so Feiler gegenüber krone.at.

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