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In 568 Gemeinden kandidieren 1.746 Gruppierungen

Bei den Kommunalwahlen in 568 der 573 Gemeinden des Landes am Sonntag kommender Woche (14. März) treten 1.746 Gruppierungen an. Sie buhlen um insgesamt 11.621 Mandate. 1,458.779 Wahlberechtigte - 755.138 Frauen und 703.641 Männer - sind laut Gemeindereferat beim Amt der Landesregierung zur Stimmabgabe aufgerufen. Das sind um knapp 120.000 mehr als 2005.

Bei den bevorstehenden Kommunalwahlen wird einmal mehr nur die Volkspartei flächendeckend antreten. Nach Angaben der Abteilung Gemeinden liegen 569 Kandidaturen als ÖVP oder VP-Listen vor. "Doppelt" tritt die Partei in Traiskirchen (Bezirk Baden) an, wo sich die ÖVP Traiskirchen und die Volkspartei Tribuswinkel-Team Regine Fischer auf dem Wahlvorschlag finden. In Glinzendorf, Parbasdorf und Spannberg (Bezirk Gänserndorf) sowie in Röhrenbach (Bezirk Horn) gibt es jeweils ein "schwarzes Solo". In diesen vier Gemeinden mit 301, 149, 991 bzw. 581 Stimmberechtigten kandidiert ausschließlich die Volkspartei.

561 SPÖ-Listen
Die SPÖ stellt laut Gemeindereferat 561 Listen. Eine "Doppelkandidatur" gibt es in Eggendorf. In der Gemeinde im Bezirk Wiener Neustadt treten die SPÖ und die SPMT-Liste Bgm. Pollak an. In Hirtenberg (Bezirk Baden) und Persenbeug-Gottsdorf (Bezirk Melk) sehen sich die amtierenden "roten" Bürgermeister jeweils Listen gegenüber, die von ehemaligen SPÖ-Landesräten angeführt werden - Team Schabl-Für Hirtenberg (mit Emil Schabl) bzw. Liste Christa Kranzl und Unabhängige.

In acht Gemeinden gibt es am 14. März keine Kandidaturen der Sozialdemokraten: Aderklaa, Glinzendorf, Mannsdorf a.d. Donau, Parbasdorf und Spannberg (Bezirk Gänserndorf), Röhrenbach (Bezirk Horn), Laab im Walde (Bezirk Mödling) sowie St. Corona am Wechsel (Bezirk Neunkirchen).

229 Kandidaturen der Freiheitlichen
Die Freiheitlichen bringen es diesmal auf 299 Kandidaturen. Die Grünen stellen sich in 104 Gemeinden den Wählern. Dazu kommen laut Gemeindereferat etwa 200 unabhängige Listen, sieben Kandidaturen des BZÖ (u.a. in den Bezirksstädten Baden, Hollabrunn und Mödling) sowie je zwei von LIF und KPÖ.

1.746 wahlwerbende Gruppierungen bedeuten wie zuletzt im Schnitt etwa drei pro Gemeinde. Die meisten Parteien und/oder Listen treten in Wiener Neustadt und Kottingbrunn an. In der größten niederösterreichischen Stadt, in der am 14. März gewählt wird, und in der Gemeinde im Bezirk Baden liegen je acht Kandidaturen vor.

Traditionell zu anderen Terminen wählen St. Pölten, Krems und Waidhofen a.d. Ybbs. Keine Urnengänge gibt es am Sonntag kommender Woche außerdem in Deutsch-Wagram und Obersiebenbrunn. In den beiden Gemeinden im Bezirk Gänserndorf wurde erst am 20. September 2009 "außer der Reihe" gewählt. Die damaligen Resultate werden jedoch den bevorstehenden allgemeinen Gemeinderatswahlen zugerechnet.

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