07.03.2019 06:50 |

Fußball

Warum eine Niederlage neuen Mut gab

Trotz des knappen Cup-Aus gegen die Bullen legte Zweitligist Wr. Neustadt einen Top-Start ins Frühjahr hin, gab nun auch die Lizenz auch für Bundesliga ab. Somit mischt mit Gerhard Fellner neben Gerald Baumgartner (SV Ried) ein zweiter Salzburger Trainer im Titelkampf mit. Davon will Fellner aber (noch) nichts wissen.

Bis Dienstag, den 5. März, mussten alle Klubs ihre Lizenzansuchen für die Saison 2019/20 bei der Fußball-Bundesliga abgeben. Zweitligist Wr. Neustadt machte dies in doppelter Ausführung: einmal für die 2. Liga, einmal für die Bundesliga. Denn nach einem Top-Frühjahrsstart mit Siegen gegen BW Linz und Austria Lustenau darf die Truppe des Salzburger Trainers Gerhard Fellner sowie der Salzburger Kicker Domenik Schierl (Tor), Michael Brandner und Simon Strauß sogar vom Titelkampf in der zweithöchsten Spielklasse träumen. Womit nun zwei Salzburger Trainer um den Titel und Aufstieg fighten. Aber während Rieds Neo-Coach Gerald Baumgartner, aktuell drei Punkte vor Wr. Neustadt, fast aufsteigen muss, haben die Niederösterreicher absolut keinen Druck.

„Wir sind sehr zufrieden, dass wir nun in dieser Situation sind. Aber wir bleiben schon realistisch“, will der gebürtige Pinzgauer Fellner vom Titelkampf (noch) nichts wissen. Zumal er vor der Saison nach verlorener Aufstiegs-Relegation gegen Hartberg (den Steirern war zuvor in zwei Instanzen die Bundesliga-Lizenz verweigert worden) und dem Abgang von Chefcoach Mählich eine komplett neue Mannschaft aufbauen musste. Die sich aber gut entwickelte – und just aus der knappen 1:2-Niederlage im ÖFB-Cup-Viertelfinale zum Frühjahrsstart gegen Serien-Meister Salzburg neue Hoffnung schöpfte. Weil man den Bullen alles abverlangte. „Das Salzburg-Spiel war super. Sie hatten acht Spieler in der Start-Elf, die dann eine Woche später im Europacup gegen Brügge aufgelaufen sind“, weiß Fellner.

Der auch Sportdirektor ist und im Gegensatz zu Leader Wattens kein Infrastruktur-Problem zu lösen hat. „Unser neues Stadion samt Rasenheizung ist fast fertig, im Sommer spielbereit.“ Und: Es wäre dank Modulbauweise auch schnell auf Bundesliga-Tauglichkeit umgerüstet.

Herbert Struber
Herbert Struber

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