06.03.2019 16:11 |

Kampf für Frauenrechte

Felicity Jones geht in „Berufung“

Dass der Gleichheitsgrundsatz der Verfassung im praktischen Leben Fuß fassen kann, dafür wird sie kämpfen. Schon deshalb inskribiert sie 1956 an der juristischen Fakultät der Elite-Universität Harvard. Wie sich die spätere US-Richterin Ruth Bader Ginsburg in diesem männerdominierten Umfeld zu behaupten weiß, davon erzählt dieser authentische Streifen.

Das Porträt einer willensstarken Frau, deren Plädoyers stets flammender Aufruf waren, den gesellschaftlichen Wandel nicht durch veraltete Gesetze zu behindern. Als fiktionales Gegenstück zur Doku „RBG - Ein Leben für die Gerechtigkeit“ skizziert der Spielfilm das Drama einer großen Liebe und die Stärken einer fortschrittlichen Ehe (top Armie Hammer als Ginsburgs Mann!) zwischen Paragrafen und Rechtssprechung.

Felicity Jones überzeugt als Protagonistin, wirkt aber zu adrett, zu glatt im Vergleich zu der realen Ruth mit der dicken Brille. Ungleich griffiger übrigens der Originalfilmtitel: „On The Basis Of Sex“.

Kinostart von „Die Berufung - Ihr Kampf für Gerechtigkeit“: 8. März.

Christina Krisch, Kronen Zeitung

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