Die französische Komödie „Die progressiven Nostalgiker“ mit Didier Bourdon in der Hauptrolle läuft ab sofort im Kino – die „Krone“ traf den bekannten Humoristen in Paris zum Interview.
Didier Bourdon ist in Frankreich ein Superstar der Komödie und begeisterte in Österreich zuletzt im Film „Oh là là“ mit Christian Clavier – jetzt kann man den begnadeten Humoristen an der Seite von Hélène Dupuis im Kinofilm „Die progressiven Nostalgiker“ sehen. Darin wird ein Ehepaar aus dem Jahr 1958 in die Jetztzeit katapultiert und kämpft dort mit den vielen Veränderungen. Die „Krone“ traf Bourdon zum Interview in Paris, wo er zugab: „Ich würde auch gerne in der Zeit reisen. Dann würde ich einfach 40 Jahre zurückgehen und dürfte das alles nochmal erleben. Ich hatte ein wunderbares Leben und wäre nicht böse, ein zweites zu bekommen.“
Geboren wurde er just zu der Zeit, aus der sein Charakter Michel „anreist“. Vermisst er wie dieser etwas an der Vergangenheit? „Meinen Vater, der bereits gestorben ist. Er war tatsächlich meiner Filmfigur nicht unähnlich, strenger, als man es heute gewohnt ist. Es waren eben andere Zeiten.“
Während Michel in der Komödie an den Veränderungen zwischen Smartphone und Emanzipation verzweifelt, versucht Bourdon, nicht stillzustehen: „Du musst dich verändern, denn das Leben ändert dich. Ich habe zwei jugendliche Töchter, die helfen mir, mit der Zeit zu gehen.“ Auf eine Sache, die derzeit viel verändert, könnte er aber getrost verzichten: „Künstliche Intelligenz birgt viele Gefahren, vor allem in unserer Branche. Da kann man schon Angst bekommen.“
Mit 67 Jahren hat Bourdon übrigens noch lange nicht genug vom Schauspielern: „Ich bin der glücklichste Mann der Welt, wenn ich auf einem Set bin und spielen darf. Der wichtigste Moment ist immer jetzt.“
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