Uneinigkeit herrscht

TV-Streit: Zeichen in der Liga stehen auf Klage

Fußball National
25.02.2019 07:04
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Von krone Sport

Was die morgige außerordentliche Klubkonferenz der Liga betrifft, verhärten sich die Fronten immer mehr: Hatten zunächst Rapid und Sturm angekündigt, den Rechtsweg zu beschreiten, sollte der Aufteilungsschlüssel zum TV-Vertrag abgeändert werden, so kündigt nun auch die Gegenseite juristische Schritte an - will ebenfalls klagen, falls die für die Änderung notwendige 2/3-Mehrheit (acht von zwölf Stimmen) wieder nicht zu Stande kommt.

Zum Zeitpunkt des ursprünglichen Beschlusses im April 2017 war die Liga noch eine Zehnerliga, endete die Abstimmung 7:3 für den Verteilungsschlüssel, waren bloß Ried (inzwischen abgestiegen), Admira und Wolfsberg dagegen, LASK und Hartberg noch nicht Teil der Liga.

Inzwischen rückten weitere Vereine vom Beschluss ab, einiges sehen darin einen „Verstoß gegen das Wettbewerbs-Gesetz“. Obwohl sie diesen vor knapp zwei Jahren noch selbst mitgetragen hatten. Zündstoff für morgen ist reichlich garantiert, der Ausgang völlig offen.

LASK-Boss Siegmund Gruber gießt zudem weiter Öl ins Feuer, behauptet: „In der Bundesliga versteht man unter einem Konsens, wenn Rapid dafür ist.“ Worüber die Hütteldorfer nur den Kopf schütteln können.

Christian Reichel, Kronen Zeitung

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