Musiktheater Linz:

Zeitreise ins Frankreich von Marie Antoinette

Luxus, Pomp, Verschwendungssucht: Die französischen Herrscher des Barock haben keinen guten Ruf. Das Tanzstück „Marie Antoinette“ taucht im Musiktheater in diese Welt ein. Die Ausstattung ist besonders aufwändig – die „Krone“ hat Kostümdesigner, Schneidern und Maskenbildnern über die Schulter geschaut.

„Vor ungefähr einem Jahr habe ich mit den ersten Arbeiten begonnen“, erzählt Kostüm- und Bühnenbildner Dirk Hofacker vom Großprojekt „Marie Antoinette“ für das Linzer Musiktheater. Er fertigte unzählige detaillierte Zeichnungen an, wählte einen ans Barock angelehnten Stil, der doch nicht ganz so schwer wiegt: „Die Darsteller müssen sich ja viel bewegen, da braucht es leichte, dehnbare Stoffe.“ Jedes der rund hundert benötigten Kostüme ist eine Maßanfertigung, muss in mehreren Anproben schrittweise angepasst werden.

Zehn Kleidermacher am Werk
In der Damen- und Herrenschneiderei des Musiktheaters arbeiten jeweils zehn Kleidermacher, die parallel an drei bis vier Produktionen werken und die Abgabetermine einhalten müssen: „Eine Produktion wie diese ist natürlich eine tolle Motivation für uns, das macht mehr Spaß als so manche eher nüchtern gewählten Kostüme“, freut sich Raimund Steininger, Chef der Herrenschneiderei, über die opulente Ausstattung. Eine kunstgewerbliche Färberin lässt die neuen Kostüme übrigens bei Bedarf schmutzig und abgenutzt aussehen – damit die Träger bereit für die große Revolution gegen die Herrscher sind.

Premiere am 30. März
Die überdimensionalen barocken Perücken werden nach den historischen Vorbildern aus Schaumstoff hergestellt und jedem Darsteller genau auf Kopfform und Haaransatz angepasst. Die Maskenbildner werken wie die Schneider momentan auf Hochdruck. Wenn alle Arbeiten fertig sind, soll ein buntes Gesamtkunstwerk herauskommen, das die Zuschauer auf eine Zeitreise ins barocke Frankreich von Marie Antoinette schickt - Premiere ist am 30. März im Musiktheater!

Jasmin Gaderer, Kronen Zeitung

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