Mi, 22. Mai 2019
01.02.2019 18:22

Alarmbereitschaft

Neue Schneewalze trifft Kärnten mit voller Wucht

Lange ist Kärnten von Schneemassen verschont geblieben, hatte der Ausnahmewinter bislang ja vor allem im Westen und Norden des Landes für Chaos und Dauereinsätze des Bundesheeres sowie zahlreicher weiterer Helfer gesorgt. Nun allerdings ist es damit vorbei: Die nächste Schneewalze bahnt sich ihren Weg nach Österreich. Und diesmal wird unser südlichstes Bundesland nicht verschont.

„Reichlich Schnee erwartet Wintersportbegeisterte“, so die Prognose der Ubimet - überaus reichlich, wirft man einen Blick auf die zu erwartenden Neuschneemassen. Bereits ab Freitagmittag hatte es vor allem im bis dato vom Schnee verschmähten Süden des Landes teils ergiebig zu schneien begonnen.

„Wollen bestens vorbereitet sein“
„Eine Südstaulage bringt vor allem in Oberkärnten bis zu einen Meter Neuschnee“, erklärte UBIMET-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer die Aussichten. Bis einschließlich Sonntag werden große Neuschneemengen erwartet und bereits im Vorfeld gefürchtet: Aufgrund der schlechten Prognose befanden sich die Kärntner Experten bereits am Donnerstag in regelrechter Alarmstimmung und traten zu einem Krisenstab zusammen. „Der Krisenstab tagt, weil wir bestens vorbereitet sein wollen. Es gibt keine Gefahr für die Bevölkerung, aber alle Einheiten, Einsatzstellen und -Organisationen haben nun den gleichen Informationsstand, sind sofort handlungsfähig. Es ist unsere Aufgabe, so vorzugehen“, betonte Katastrophenschutzreferent LR Daniel Feller.

„Schnee, Regen, Sturmböen bis 100 km/h, Glatteis, ein Temperaturanstieg von bis zu zehn Grad, Schneebrüche, Windbruch, kleinräumige Überflutungen - damit ist zu rechnen und darauf wollen wir alle einheitlich vorbereitet sein“, erklärte dazu auch der Katastrophenschutzbeauftragte des Landes, Markus Hudobnik.

Absenkung der Pegelstände
Eine weitere Gefahr könnte zudem aus dem Osten drohen, denn dort steigt die Schneefallgrenze am Samstag auf rund 1500 Meter. Bei Temperaturen von bis zu 15 Grad setzt natürlich auch Tauwetter ein und bringt den bereits vorhandenen Schnee zum Schmelzen. Durch das zusätzliche Regenwasser könnten so die anfallenden Wassermengen, die in die Drau rinnen, deutlich größer werden, weshalb man bereits vorsorglich mit der Absenkung der Pegelstände in den drei großen Drau-Stauseen begonnen habe, hatte Verbund-Sprecher Robert Zechner bereits am Donnerstag erklärt.

Mit einer allmählichen Beruhigung der Wetterlage wird seitens der Wetterexperten erst im Laufe des Sonntages gerechnet.

 krone.at
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