"Das war extrem schwierig und herzzerreißend", sagte John Furlong, Chef des Olympia-Organisationskomitees VANOC, auf einer Pressekonferenz. Draußen hätten viele Menschen mit Blumen und Kerzen gestanden. Der Sarg wurde mit einer Motorrad-Eskorte zu der Trauerfeier gebracht. Das georgische Olympia-Team hatte darum gebeten, dass der Abschied von dem Toten in Kanada im kleinen Kreis von Freunden und Kameraden vollzogen wird.
Untersuchungsergebnis in zwei Monaten
Indes wurde am Montag bekannt, dass mit einem Untersuchungsergebnis zum Unfalltod erst in etwa zwei Monaten zu rechnen ist. "Die Gerichtsmedizin ist nicht dazu da, Fehler zu finden, sondern Empfehlungen zu geben, die die öffentliche Sicherheit erhöhen und Todesfälle in ähnlichen Situationen verhindern helfen", sagte Sprecherin Kate Trotter vom Regionalbüro des Coroners Service (Gerichtsmedizin).
Kumaritaschwili war am vergangenen Freitag im olympischen Eiskanal von Whistler mit schätzungsweise 145 Stundenkilometern während des Trainings gestürzt und aus der Bahn geschleudert worden. Er überlebte den Unfall nicht. Danach wurde die Bahn gesperrt, die zuständigen kanadischen Behörden leiteten eine Untersuchung ein.
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