"Es ist ein sehr schönes und offenes Haus, das Gastfreundschaft signalisiert. Aber ab jetzt soll der Sport im Mittelpunkt stehen", sagte der neue ÖOC-Chef Stoss in seiner Rede. Wintersport sei für Österreich besonders attraktiv." Er freue sich, dass das Zusammenwirken von Sport, Politik und Wirtschaft so einwandfrei funktioniert habe und es reges Interesse von Sponsoren gegeben habe, betonte Stoss.
Illustre Gästeschar
In den kommenden zweieinhalb Wochen wird das am "Lost Lake" in einem kleinen Wäldchen an einem Fluss und einer Langlaufloipe liegende Österreichhaus Schauplatz von speziellen Themenabenden und hoffentlich möglichst vielen Medaillenfeiern sein. Zur Eröffnung gaben sich die Biathleten, Kombinierer und Rodler die Ehre, aus Österreich war auch Innenministerin Maria Fekter angereist. Zu den Überraschungs-Gästen zählte der rumänische Tennis-Promoter und Wirtschaftstreibende Ion Tiriac.
Ein Passivhaus als Star des Abends
Der Star des Abends war aber erstmals das - zweigeschossige - Haus selbst. Das von der Austrian Passivehouse Group (APG) um Gesamtkosten von 1,3 Millionen Euro erdbebensicher errichtete Passivhaus, in dem sich während der Spiele auch das ORF-Studio sowie ein funktionstüchtiger Postkasten befindet, hat sich in kürzester Zeit in der Olympiaregion als Blickfang etabliert.
Als "das Haus, das nur noch zehn Prozent Energie braucht", ist es in Whistler längst Ortsgespräch. Die in Österreich bereits gut eingeführte Hausbau-Technologie wird im energieintensiven Nordamerika mit staunender Begeisterung aufgenommen und passt perfekt zu den "Green Games" von Vancouver. Deshalb wird das Haus auch trotz der enormen Kosten in Whistler verbleiben und der Gemeinde geschenkt.
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