18.01.2019 11:42 |

Nach Unfall

Nimmt Queen Prinz Philip jetzt Autoschlüssel weg?

Seit 2017 genießt Prinz Philip seinen Ruhestand, verbringt diesen die meiste Zeit am royalen Landsitz in Sandringham im Nordosten Englands. Und dort passierte am Donnerstag auch das Unglück: Der rüstige 97-Jährige übersah beim Abbiegen, von der Sonne geblendet, einen anderen Wagen, der seinen Landrover abschoss. Das Auto des Duke of Edinburgh kam ins Schleudern und landete auf der Seite. Und auch wenn weder der Gatte von Queen Elizabeth noch die Insassen des zweiten Unfallwagens schwere Verletzungen davontrugen, stellt sich nun die Frage: Wird die britische Monarchin ihrem Ehemann jetzt die Autoschlüssel wegnehmen?

Mit seinen 97 Jahren ist Prinz Philip noch unglaublich rüstig, auch wenn er in den letzten Jahren etwa mit Blasenentzündungen oder einer Operation an der Hand zu kämpfen hatte. Dass in diesem stattlichen Alter die Fahrkünste des Duke of Edinburgh nicht mehr die besten sind, darüber machte sich aber schon vor vier Jahren sein Sohn Prinz Charles Gedanken.

Prinz Charles „besorgt“, wenn Prinz Philip hinterm Steuer sitzt
Wie der „Mirror“ berichtet, habe der Thronfolger damals erklärt, er sei „jedes Mal besorgt“, wenn sein Vater sich hinter das Steuer setzt. Das Autofahren wollte sich Prinz Philip trotz der Vorbehalte seines Sohnes aber nicht nehmen lassen. Im Gegenteil: Obwohl er im Juni seinen 98. Geburtstag feiert, gilt der Ehemann der Queen immer noch als leidenschaftlicher, aber auch sehr besonnener Autofahrer.

2016 ließ er es sich nicht nehmen, das damalige US-Präsidentenpaar Barack und Michelle Obama während ihres Großbritannien-Besuchs zusammen mit der Queen auf dem Anwesen von Schloss Windsor herumzufahren.

Stellt er Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer dar?
Dennoch stellt sich gerade jetzt nach dem Unfall, nach dem er laut Ersthelfer und Anwalt Roy Warne „sehr, sehr geschockt und aufgewühlt“ war, nicht nur die Frage nach dem Wohlergehen Prinz Philips, sondern auch, ob der Herzog mit seinen knapp unter 100 Jahren nicht auch für andere Verkehrsteilnehmer eine Gefahr darstellen könnte. Nach dem Crash gab der Gatte von Königin Elizabeth zu Protokoll, er sei von der Sonne geblendet gewesen, habe das entgegenkommende Auto deshalb übersehen. Ein Alkoholtest, den die Polizei von Norfolk durchgeführt hatte, blieb negativ.

Doch wird der Schock über den Unfall so tatsächlich so tief sitzen, dass der Prinz sich nun nicht mehr selbst hinters Lenkrad setzen wird? Fakt ist, als Teil der britischen Königsfamilie hat er es nicht nötig, selbst zu fahren. Rund um die Uhr stehen ihm nicht nur Bodyguards zur Verfügung, sondern auch Chauffeure, die den Herzog in seiner royalen Pension herumkutschieren könnten. 

Wird Queen ein Machtwort sprechen?
Die Einzige, die Prinz Philip jedoch zu diesem Schritt überreden wird können, wird wohl seine Gattin Queen Elizabeth sein. Wird sie ein Machtwort sprechen, wird der 97-Jährige wohl klein beigeben. Royal-Experten glauben allerdings nicht, dass die Monarchin ihrem Ehemann den Autoschlüssel wegnehmen wird. Denn: „Der Grund, dass ihre Beziehung seit so vielen Jahren so gut funktioniert hat, ist, dass keiner den anderen jemals dazu gezwungen hat, etwas zu tun.“

Daniela Altenweisl
Daniela Altenweisl
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