14.01.2019 16:00 |

Infrastrukturmaßnahmen

Planungsbüro aus Absam machte Seefeld für WM fit

Es sind nur noch wenige Wochen bis in Seefeld der Startschuss für Nordische Ski-Weltmeisterschaft (19. Februar bis 3. März) fällt! Der Ort am Hochplateau hat kräftig in die Infrastruktur und den Ausbau der WM-Sportanlagen investiert. Bei der Planung setzte man auf WM-erprobte Experten aus Tirol.

Wie überall in Tirol wird derzeit auch in Seefeld das „weiße Gold“ beiseite geräumt. Etliche „Heinzelmännchen“ sind zudem noch mit letzten Arbeiten für die in gut einem Monat beginnende Nordische Ski-WM beschäftigt. Andere hingegen, wie etwa ein Teil des 25 Mann starken Teams vom Absamer Planungsbüro Klenkhart & Partner Consulting, können sich hingegen schon entspannt zurücklehnen. Denn ihre Arbeit für das Großevent ist längst abgeschlossen.

Bereits bei zwei Ski-Weltmeisterschaften am Start
Vom WM-tauglich-adaptierten Loipennetz über den neuen, 112.000 Kubikmeter großen Speicherteich bis etwa hin zur Gestaltung des Zielgeländes samt Wegenetz für Zuschauer und dem modernen Schrägaufzug für die Sprungschanze vertraute man in der Tourismushochburg auf das WM-erfahrene Team von Christian Klenkhart. „Wir waren auch bei den Ski-Weltmeisterschaften in Garmisch 2011 und in St. Moritz 2017 beteiligt“, erklärt der Firmenchef. Nachdem Seefeld 2014 der Zuschlag für die WM erteilt und das Absamer Unternehmen mit den Planungen beauftragt wurde, starteten bereits im September 2016 die ersten Bauarbeiten. „Wir haben etwa auf einer Gesamtfläche von rund zwölf Hektar fast vier Kilometer Loipen neu gebaut, an die zwei Kilometer wurden mittels Verbreiterung und anderer Trassenführung adaptiert“, weiß Projektleiter Manfred Salcher. Samt kleinen Restarbeiten wurde bis im Vorjahr an dem insgesamt 4,8 Millionen Euro teuren Projekt gearbeitet.

Planer haben schon das nächste Event im Kopf
Da man die derzeit enormen Schneemassen natürlich nicht voraussehen konnte, wurde auch eine moderne Beschneiungsanlage errichtet, die für Schneesicherheit sorgen sollte. Um dafür genügend Wasser zur Verfügung zu haben, wurde 2017 am Gschwandtkopf der Speicherteich errichtet. „Dieser wird nach der WM neben der Beschneiung der Publikumsloipen auch für die Pisten am Gschwandtkopf zur Verfügung stehen“, betont Klenkhart auch die Nachhaltigkeit des Projekts und freut sich nicht nur auf die WM in Seefeld, sondern auch schon auf das nächste große Sportereignis. „Wir dürfen auch die Nordische Ski-WM 2021 in Oberstdorf planen.“

Samuel Thurner
Samuel Thurner
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