Di, 22. Jänner 2019

Kurzbahn-WM in China

13.12.2018 15:28

WM-Ränge 10, 11 & 13 für OSV-Trio über 100 m Lagen

Die österreichischen Schwimmer haben am Donnerstag bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Hangzhou mit den Plätzen zehn, elf und 13 verstärkt auf sich aufmerksam gemacht. Dabei markierten Bernhard Reitshammer (10.), Lena Kreundl (11.) und Heiko Gigler (13.) je einen österreichischen Rekord, durchwegs über 100 m Lagen. Reitshammer verpasste den Freitag-Endlauf der Top acht nur um 18/100.

Der Tiroler schlug im OSV-internen Vergleich im Semifinale sozusagen zurück. Im Vorlauf hatte ihm Heiko Gigler in 52,52 Sekunden unerwartet die OSV-Bestmarke entrissen, in der Vorschlussrunde war Reitshammer jedoch noch eine Hundertstel schneller. Das ergab eben Rang zehn, wogegen Gigler in 52,99 Sekunden Platz 13 belegte. Dem 22-Jährigen gelang es aber immerhin erneut, unter 53 Sekunden zu bleiben. Erst vor wenigen Wochen hatte der Schützling von Coach Jakub Maly seine Topzeit auf 53,19 gedrückt. „Das wäre mega gewesen, bei meiner ersten WM gleich ins Finale zu schwimmen“, meinte Reitshammer. „Dann mache ich das eben das nächste Mal. Dass ich den Rekord wieder habe, ist ein kleines Trostpflaster.“ Für den Brustsprint am Samstag hat der 24-Jährige ein gutes Gefühl. Gigler verpasste eine bessere Finalzeit durch ein Touchieren der Leine auf der Rückenlage, war gesamt aber sehr zufrieden: „Es war cool, eine tolle Erfahrung.“ Den Rekord will er sich zurückholen: „Berni soll sich anhalten.“

Kreundl „begnügte“ sich im Vorlauf noch mit 59,94 Sek., war aber im Semifinale um fast eine halbe Sekunde schneller. Ihre Zeit von 59,46 Sek. bedeutete eine Verbesserung ihrer bei der Windsor-WM 2016 fixierten OSV-Bestmarke um 21/100. Auf die Top acht fehlten ihr 82/100. „Es waren ein, zwei kleine Fehler drinnen. Gesamt war es aber eine gute Leistung“, sagte Kreundl. „Ich bin wirklich sehr zufrieden.“ Die 21-Jährige hat nun noch Einsätze mit der langen Kraul- und der Lagenstaffel vor sich. Am Freitag ist Gigler über 50 m Delfin im Einsatz. Für Caroline Pilhatsch geht es über 50 m Rücken um den Semifinal-Einzug, die 19-Jährige hat auch Final-Ambitionen. Marlene Kahler wird mit 400 m Kraul ebenso ihre stärkste Disziplin bestreiten, nach den bisherigen Eindrücken der von einer Kehlkopf-Entzündungen gerade erst genesenen 17-jährigen Niederösterreicherin wird es mit einer Final-Qualifikation aber wohl schwierig. Schließlich hat auch Cornelia Pammer über 100 m Brust das Semifinale im Blickfeld.

Le Clos holt 4. Gold über 100 m Delfin
Übrigens: Die dritte Finalsession der Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Hangzhou brachte u.a. je einen niederländischen und einen US-Doppelsieg sowie - wie an den beiden Tagen zuvor - zwei Weltrekorde. Dafür waren am Donnerstag der Russe Kirill Prigoda über 200 m Brust und die US-Mixed-Staffel über 4 x 50 m Lagen verantwortlich. Die restlichen beiden der gesamt sechs vergebenen Titel gingen an China und Südafrika. Für die Afrikaner schlug standesgemäß Chad le Clos zu. Der Olympiasieger von 2012 über die doppelte Distanz holte in 48,50 Sekunden sein über 100 m Delfin schon viertes Kurzbahn-WM-Gold in Folge. Sein Landsmann Cameron van der Burgh hatte am Mittwoch über 100 m Brust gesiegt und danach sein Karriereende mit Ende dieser Titelkämpfe bekannt gegeben. Den Sieg einer Lokalmatadorin fixierte Wang Jianjiahe über 800 m Kraul in 8:04,35 Min., die 16-Jährige war lange auf Weltrekordkurs gelegen.

Ihre noch bis April sogar nur 13-jährige Landsfrau Wang Yichun erstaunte indes mit dem Einzug ins Finale über 50 m Delfin. Den erwähnten „Oranje“-Doppelsieg fixierten Ranomi Kromwidjojo (51,14 Sek.) und Femke Heemskerk (51,60) über 100 m Kraul, jenen der USA Lisa Bratton (2:00,71 Min.) und Kathleen Baker (2:00,79) über 200 m Rücken. Kurzbahn-Rekordweltmeisterin Katinka Hosszu blieb da ungewohnt nur Rang vier, sie zog aber als klar Schnellste in den Endlauf über 100 m Lagen ein. Eröffnet war die Session aber mit Prigodas Weltrekord worden. Der 22-Jährige blieb in 2:00,16 Min. nur knapp über der Zweiminuten-Marke. Dressel wiederum rollte das Feld in der Staffel als Krauler auf den letzten beiden Längen von hinten auf. Mit Olivia Smolia, Michael Andrew und Kelsi Dahlia drückte er den Weltrekord um 77/100 auf 1:36,40 Min.

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