Opfer als Komplizen:

Betrüger tarnen sich als Software-Spezialisten

Weil am Wochenende die Banken geschlossen haben, machten Betrüger ihre Opfer zu Komplizen und überredeten sie mit einem Trick, die Online-Bank-Daten preis zu geben und auch noch die Codes zu übermitteln. Sie behaupteten, Rechner seien gehackt worden und sie seien helfende Computer-Spezialisten . . .

Dutzende Anrufer alarmierten die Polizei in Oberösterreich, dass sie von englischsprachigen Software-Spezialisten angerufen worden sind, weil angeblich die Computer gehackt oder mit Schadsoftware infiziert seien.

Rechner ferngesteuert
Fällt ein Opfer darauf herein, dann wird es zum Komplizen der Täter. Denn diese überreden die Angerufenen, dass sie eine Software installieren, die den Gaunern von der Ferne erlaubt, den Rechner zu steuern. Dann lassen sie sich die Daten fürs Online-Banking geben und die Codes per Telefon übermitteln. Und schon fehlen am Konto - wie kürzlich bei einer Mühlviertlerin - ein paar Tausende Euro.

Viele kleine Beträge
Die Gauner gehen geschickt vor, transferieren viele kleine Beträge. So schlägt das Sicherheitssystem der Banken nicht an.

Auflegen!
Die Polizei maht zur Vorsicht: Betrug! Es ruft kein Software-Spezialist von sich aus an, die muss man beauftragen. Wie auch kein Enkel anruft, um Geld zu verlangen oder die Polizei, um eine Kaution für ein Unfallopfer zu fordern! Auflegen!

Markus Schütz/Kronen Zeitung

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