Die Entscheidung in der Gruppe D war dabei an Spannung nicht zu überbieten, da Kamerun, Sambia und Gabun am Ende bei jeweils vier Punkten hielten und im direkten Vergleich bei je drei Zählern. In der für den Aufstieg entscheidenden Dreiertabelle entschied im Endeffekt die Anzahl der geschossenen Tore für das Top-Duo Sambia (4:4) und Kamerun (3:3) gegenüber dem ausgeschiedenen Team von Gabun (2:2/alle 3 Punkte). Damit stehen mit Kamerun, Algerien, der Elfenbeinküste, Nigeria und Ghana alle fünf WM-Teilnehmer in der Runde der letzten Acht. Gastgeber Angola, Titelverteidiger Ägypten und Sambia komplettieren das Viertelfinale.
Kamerun war knapp vor dem Aus
In Lubango standen die "Unbezähmbaren Löwen" nach einem tunesischen Blitztor durch Amine Chermiti (1.) sowie einem Kopfball-Eigentor von Aurelien Chedjou (63.) zweimal vor dem Aus, Kapitän Samuel Eto'o unmittelbar nach der Pause (47.) und Celtic-Glasgow-Spieler Landry Nguemo (64.) sicherten der Elf von Coach Paul le Guen aber noch das Remis und Weiterkommen. Red-Bull-Salzburg-Mittelfeldspieler Somen Tchoyi saß bei Kamerun diesmal nur auf der Bank. Bei den Tunesiern, die nach drei Remis, also ohne Niederlage ausschieden, sah Ammar Jemal in der Schlussphase (88.) die Gelb-Rote Karte.
Sambia besiegt Gabun 2:1
Im zweiten Gruppenspiel sorgten Rainford Kalaba (28.) und James Chamanga (62.) für die überraschende Vorentscheidung zugunsten Sambias, der Anschlusstreffer von Gabun in der 83. Minute durch Fabrice Do Marcolinho kam zu spät.
Im Viertelfinale kommt es nun zu den Begegnungen Angola - Ghana, Elfenbeinküste - Algerien (beide am Sonntag), Ägypten - Kamerun und Nigeria - Sambia (beide am Montag).
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