31.10.2018 12:27 |

Terror in Russland

Toter bei Explosion in Geheimdienstgebäude

In einer Außenstelle des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB in der Stadt Archangelsk ist am Mittwoch eine Bombe explodiert. Die Ermittler gehen von einem Terroranschlag aus. Der Täter starb bei der Detonation, drei Mitarbeiter des Geheimdienstes kamen mit Verletzungen davon.

Der Sprengsatz explodierte kurz vor neun Uhr Ortszeit im Eingangsbereich des FSB-Gebäudes im Zentrum der rund 1000 Kilometer von Moskau entfernten Stadt, sagte der Sprecher weiter. Gezündet wurde die selbst gebastelte Bombe von einem jungen Mann (17), der mit einer Tasche das Gebäude betreten wollte.

Der 17-Jährige stammt aus Archangelsk. Er starb kurz nach der Tat trotz medizinischer Hilfe. Nach dem Vorfall seien die Sicherheitsmaßnahmen bei allen öffentlichen Gebäuden in der Region verstärkt worden.

Terroranschlag in Moskau vereitelt
In Russland ereignen sich immer wieder schwere Anschläge, wie zum Beispiel Ende 2017 in St. Petersburg. Erst am Freitag konnten nahe Moskau sechs mutmaßliche islamistische Terroristen festgenommen werden, die offenbar ein Blutbad in der russischen Hauptstadt planten. Dabei hätten Waffen und Sprengsätze zum Einsatz kommen sollen. Die Festgenommenen sollen der Terrormiliz Islamischer Staat angehören.

Auch der FSB wurde im April 2017 Ziel eines blutigen Angriffs, als ein Bewaffneter in einer Außenstelle in Ostsibirien zwei Menschen erschoss.

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