So, 21. Oktober 2018

Zwangsevakuierungen

10.10.2018 08:54

Florida wappnet sich für Hurrikan „Michael“

Florida bereitet sich mit Hochdruck auf den Hurrikan „Michael“ vor, der auf seinem Weg Richtung US-Golfküste weiter an Stärke zunimmt. Das Nationale Hurrikanzentrum NHC stufte den Wirbelsturm am Mittwoch auf die vierte von fünf Hurrikan-Kategorien hinauf. Floridas Gouverneur Rick Scott warnte, „Michael“ könnte für seinen Bundesstaat „der zerstörerischste Sturm seit Jahrzehnten“ werden.

Für die Stadt Panama City Beach und in anderen tiefer gelegenen Gebieten am nordwestlichen Zipfel des Bundesstaates gelten Zwangsevakuierungen. Rund 120.000 Einwohner sind betroffen. Das Hurrikanzentrum in Miami warnte vor mehr als dreieinhalb Metern hohen Sturmfluten und schweren Regenfällen. „Michael“ ist derzeit mit rund 205 km/h unterwegs und könnte noch an Stärke gewinnen, bevor er auf Land trifft.

In 35 Bezirken wurde nach Regierungsangaben vorsorglich der Notstand ausgerufen. Dies ist zunächst ein verwaltungsinterner Schritt, der den Behörden eine schnelle Reaktion erlaubt. Das Hurrikanzentrum warnte, das Wasser werde vor dem Eintreffen des Sturms steigen. Anrainer müssten sofort mit Vorbereitungen beginnen. Auch die Katastrophenschutzbehörde Fema forderte dazu auf, nicht zu warten und die Gegenden so bald wie möglich zu verlassen.

Mitte September hatte der Tropensturm „Florence“ die Südostküste der USA getroffen und vor allem in North und South Carolina zu schweren Überschwemmungen geführt. Mehrere Dutzend Menschen kamen durch „Florence“ und die Folgen des Sturms ums Leben.

Verwüstungen in Mittelamerika und auf Kuba
In Teilen Mittelamerikas hat „Michael“ seine zerstörerische Kraft schon gezeigt. In El Salvador brachte er als Tropensturm starken Regen mit sich. Es kam zu Überschwemmungen und Erdrutschen, laut Medienberichten starben drei Menschen. An der Westspitze Kubas zog der Hurrikan am Montagnachmittag vorbei. Die Küste der westlichsten Provinz Pinar del Rio wurde teilweise überschwemmt, mehr als 125.000 Haushalte in der Region waren ohne Strom.

 krone.at
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