30.08.2018 22:15 |

Schuljahr 2018/2019

2520 „Nachzipf“ stehen in Kärnten an

Wenn am 10. September das neue Schuljahr beginnen wird, dann haben viele Mädchen und Burschen zuvor noch ein klitzekleines Problem: Sie müssen einen oder zwei „Nachzipf“ bestehen. Die genauen Zahlen dazu weiß die neue Bildungsdirektion, deren erst kürzlich bestellter Leiter Robert Klinglmair sie der„Krone“ genannt hat.

Weil aber die guten Nachrichten die besseren Nachrichten sind, gibt es zuvor die Erfolgsmeldungen aus dem vergangenen Schuljahr. In den Allgemeinbildenden Höheren Schulen (AHS) gab es 12.824 Schüler, davon hatte fast jeder dritte Schüler (32 Prozent) im Zeugnis einen ausgezeichneten oder guten Erfolg ausgewiesen.

Von den insgesamt 11.110 Jugendlichen in den Berufsbildenden Mittleren und Höheren Schulen (BMHS) durften sich immerhin 26,5 Prozent über einen ausgezeichneten oder guten Erfolg freuen.

Aber jetzt zur Kehrseite der Medaille. Bildungsdirektor Robert Klinglmair: „In den AHS hatten 1118 Schüler im Juli ein oder zwei Nichtgenügend im Zeugnis, in den BHS waren es 1402 Schüler. Das sind 8,7 bzw. 12,6 Prozent aller Mädchen und Buben.“

Die häufigsten Fächer bei den Nachprüfungen sind übrigens die „üblichen Verdächtigen“: ganz vorne Mathematik, gefolgt von anderen gefürchteten Fächern wie den Fremdsprachen.

Fritz Kimeswenger
Fritz Kimeswenger
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