In einer russischen Siedlung ist nach Explosionen ein bewohntes Hochhaus ausgebrannt, auch standen sämtliche Fahrzeuge in Flammen. Nun hagelt es gegenseitige Schuldzuweisungen, allerdings gibt es für Kiews Version der Geschichte auch entsprechende Belege.
Der Schrecken geht in Adygeja bei Krasnodar um. Autos brennen, Balkone sind zerstört, Fenster zerborsten, zeigen auf Telegram veröffentlichte Bilder. 25 Wohnungen sollen beschädigt worden sein, schreibt der Telegram-Kanal „Mash“, die Bewohner seien evakuiert worden.
Republikchef Murat Kumpilow erklärte, neun Menschen seien ins Krankenhaus gebracht worden, darunter zwei Kinder. Er sprach von einem Drohnenangriff und einem Feuer, das in der Siedlung Nowaja Adygeja ausgebrochen sei.
Videos zeigen Rakete
Ukrainische Telegram-Kanäle veröffentlichten allerdings Bilder mit einer fliegenden Rakete. Angesichts des Ausmaßes der Zerstörung schloss der unabhängige Militäranalyst Jan Matwejew einen Drohneneinschlag als Ursache aus.
Hier sind mehrere Einschläge zu sehen:
„Für alle Betroffenen wird entsprechende Hilfe bereitgestellt, auch wird eine Notunterkunft für die Bürger eingerichtet“, sicherte Kumpilow zu.
Gefahr für Leib und Leben
Die Ukraine verteidigt sich seit knapp vier Jahren gegen eine russische Invasion. Als Teil ihres Abwehrkampfes greift sie auch Ziele in Russland – überwiegend in den Grenzregionen – an. Das Außenministerium rät daher dringend von nicht unbedingt notwendigen Reisen in Gebiete, die an die Ukraine angrenzen, ab.
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