Gewalt gegen Frauen

Würge-Attacke und Drohung mit Messer in Wien

Wien
21.01.2026 12:28
Porträt von krone.at
Von krone.at

Gleich zwei Fälle von Gewalt gegen Frauen beschäftigten die Wiener Polizei am Dienstag. In beiden Fällen mussten die Beamten einschreiten, Tatverdächtige festnehmen und Betretungsverbote aussprechen.

Im ersten Fall soll ein 32-jähriger Mann seine 27-jährige Lebensgefährtin in der Leopoldstadt kurz nach sieben Uhr im Zuge eines heftigen Streits gewürgt und mit dem Umbringen bedroht haben. Die Frau trug dabei leichte Verletzungen davon. Der Mann, serbischer Staatsangehöriger, zeigte sich bei der Amtshandlung geständig und wurde noch vor Ort vorläufig festgenommen. Gegen ihn wurde ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Tatverdächtige jedoch auf freiem Fuß angezeigt.

Musste mehrere Schläge ertragen
Weniger glimpflich verlief ein weiterer Einsatz in Wieden gegen 12.30 Uhr: Ein 55-jähriger Mann soll eine 48-jährige Frau mehrfach geschlagen und sie zudem mit einem Messer bedroht haben. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen nach der Sachverhaltsklärung fest und brachte ihn in den Arrestbereich. Auch gegen ihn wurden ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein vorläufiges Waffenverbot verhängt. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich zudem heraus, dass der Mann bereits zuvor gewalttätig geworden sein soll.

Holen Sie sich Hilfe!

Die Wiener Polizei ist Ansprechpartner für Personen, die Gewalt wahrnehmen oder selbst Opfer von Gewalt sind. Der Polizei-Notruf ist unter der Nummer 133 jederzeit erreichbar. Die Kriminalprävention des Landeskriminalamts Wien bietet darüber hinaus persönliche Beratungen unter der Hotline 0800 216346 an

Weitere Ansprechpartner:

  • Frauenhelpline: 0800 222 555
  • Wiener Interventionsstelle/Gewaltschutzzentrum: 0800 700 217
  • Opfer-Notruf: 0800 112 112
  • Notruf des Vereins der Wiener Frauenhäuser: 05 77 22

Er wird nun wegen schwerer Nötigung und Körperverletzung angezeigt, auch in diesem Fall erfolgte die Anzeige nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft auf freiem Fuß.

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