Gutschein und Kurse:

Das Bildungsangebot der Arbeiterkammer ist gefragt

Kärnten
21.01.2026 13:21

Die Bildungskurse der Arbeiterkammer sind erfolgreich. Zum Tag der Bildung am 24. Jänner wurde Bilanz über die vielfältigen Aktivitäten gezogen.

Zwei Leitlinien prägen die Bildungsarbeit der Arbeiterkammer Kärnten (AK): Einsatz für Chancengleichheit und die konkrete Unterstützung beim Zugag zu Bildung. „Bildung ist kein Privileg sondern ein Grundrecht und sie darf nicht davon abhängen, wie viel Geld die Eltern verdienen oder wo jemand aufgewachsen ist“, so Kärntens Arbeiterkammerpräsident Günther Goach.

Deshalb setzt sich die AK für eine gerechte und bedarfsorientierte Verteilung öffentlicher Mittel ein. Goach: „Mit Förderungen, kostenlosen Weiterbildungsangeboten, Beratungsleistungen und bildungspolitischen Initiativen begleiten wir unsere Mitglieder und Familien.“

Ein fixer Bestandtteil des Bildungsangebotes der AK ist der Bildungsgutschein, der seit 25 Jahren für die Weiterbildung von Erwachsenen angeboten wird. In diesem Zeitraum wurden über zehn Millionen Euro aufgewendet, 2025 waren es 500.000 Euro. 

Mehr als 1000 Kurse
Die AK-Akademie als Weiterbildungsplattform ist ein weiterer wichtiger Baustein der Bildungsaufgaben der AK. „Sie ermöglicht Mitgliedern den kostenlosen Erwerb von Zukunftskompetenzen, insbesondere im Bereich Digitalisierung“, erklärt Daniel Weidlitsch, Leiter der Abteilung Bildungspolitik, Jugend und Kultur der AK. Im Vorjahr wurden über die Akademie über 1000 Kurse angeboten. Für heuer sind bereits 750 Kurse geplant und ein Ausbau des e-Lerning Angebot soll noch erweitert werden.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung von Beschäftigten in den Gesundheits-, Pflege- und Sozialberufen. In Zusmmenarbeit mit bfi und Volkshochschule Kärnten gibt es 130 Termine. Die Themen erstrekcen sich von digitalen Kompetenzen bis hin zu pflegerischen Fachthemen und gesundheits- und persönlichkeitsbildenden Angeboten. 

Handlungsbedarf zeigt sich beim Bildungsbereich schon bei den Schulkindern. 2024 nahm in Kärnten bereits jedes sechste Schulkind private Nachhilfe in Kauf. Pro Kind wurden etwa 850 Euro für zusätzliche Lerneinheiten ausgegeben – fast zehn Millionen Euro flossen in die private Nachhilfe. 

Um diese Ungleichheiten in der Bildung auszugleichen hat die Arbeiterkammer gleich mehrere bildungspolitsche Forderungen. So müsse in den Ausbau von Ganztagesschulen zur Verbesserung von Lernchancen und Entlastung von Familien investiert werden. Schulkosten sollen gesenkt werden und die Bereitstellung von Materialien müsse unbürokratisch erfolgen, um Familien zu entlasten. Das staaatliche Budget im Erwachsenenbildungsbereich soll auf ein Prozent der gesamten öffentlichen Bildungsausgaben erweitert werden und das duale Ausbildungssystem soll weiter gestärkt werden. Auch die politische Bildung an Österreichs Schulen ist ernst zu nehmen, auszubauen und strukturell zu verbessern.

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