Am Sonntag fuhr der Feldkirchner Maxi Ortner noch beim Weltcup-Skispringen in Sapporo mit Rang sieben sein bestes Saisonergebnis ein. Für die Skiflug-WM in Oberstdorf wurde er aber nicht berücksichtigt, auch Olympia hat der WM-Teamsilberne von 2025 bereits abgehakt. Grund zur Freude hat indes der Klagenfurter Markus Müller. Er ist als Ersatzmann in Oberstdorf dabei.
Einen durchwachsenen Saisonstart legte Skispringer Maxi Ortner hin! Der Feldkirchner musste nach mäßigen Leistungen – ein 16. Platz auf der Kleinschanze in Falun im November war sein bestes Ergebnis – zwischenzeitlich in den Conti-Cup. Dort ersprang er sich einen Platz für die Vierschanzentournee, feierte am Sonntag in Sapporo (Jap) mit Rang sieben sein bestes Saisonergebnis.
„Kommt gerade zur falschen Zeit!“
Für die Skiflug-WM ab Freitag in Oberstdorf (D) wurde er aber nicht nominiert. „Das kommt gerade zur falschen Zeit. Ich befinde mich in einer Aufbauphase, für ganz vorne reicht es aktuell nicht“, so der 23-Jährige, der im März bei der WM in Trondheim im Team-Bewerb Silber holte. Ab Donnerstag trainiert er in Ramsau. „Ich freue mich jetzt auf ein paar coole Trainingssprünge. Am Anfang der Saison habe ich das Gefühl etwas verloren, da fühlte es sich sehr nach Arbeit an. Aktuell finde ich wieder die Freude“, so Ortner.
Die Olympischen Spiele in Cortina hat er im Kopf bereits abgehakt. „Wenn man sich ansieht, wie die Kollegen aktuell springen, bin ich zu 100 Prozent nicht dabei. Aber ich bin noch jung, werde noch meine Chancen bekommen!“
Müller hofft auf sein WM-Debüt
Neben Daniel Tschofenig ist jedoch mit Markus Müller auch ein zweiter Kärntner dabei. Der Klagenfurter ist als Ersatzmann vorgesehen, feiert sein WM-Debüt bei den Herren. Der 23-Jährige ist überhaupt erst zum dritten Mal beim Skifliegen dabei. 2023 qualifizierte er sich über die nationale Gruppe für den Weltcup am Kulm, wurde am Ende 31. Im Vorjahr wurde er kurzfristig für den letzten Saison-Bewerb in Planica einberufen, flog dort mit seiner persönlichen Bestweite von 232,5 Metern auf Rang 14.
„Möchte mich im Training empfehlen“
„Da habe ich mein Fluggefühl unter Beweis gestellt. Ich glaube, das ist der Grund dafür, dass ich dabei bin“, freut sich Müller, der am Donnerstag auf jeden Fall die Trainingssprünge mitnehmen wird. In den Einzelbewerb schaffen es fünf Athleten. Da sind Stephan Embacher, Stefan Kraft, Daniel Tschofenig, Manuel Fettner und Jan Hörl in der Pole. „Klar sie haben den Vortritt! Ich möchte mich aber im Training empfehlen. Im Skispringen kann es ganz schnell gehen“, so Müller.
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