Im Laufe des Matchs ertönten wiederholt rassistische Sprechchöre gegen den 19-jährigen Stürmer. Dabei hatte Juve-Präsident Jean-Claude Blanc an die Fans für ein korrektes Verhalten beim Spiel gegen den Tabellenführer plädiert. Die Aufforderung fiel ins Leere. Juventus droht wegen der Sprechchöre gegen Balotelli eine Geldstrafe von 20.000 Euro.
Strafe erst vor zwei Wochen
Erst vor zwei Wochen war der Klub mit einer ersten Strafe in derselben Höhe belegt worden. Balotelli hat ghanaische Eltern, ist in Palermo geboren und als Adoptivkind in der Lombardei aufgewachsen. Der Präsident des italienischen Fußballverbandes (FIGC), Giancarlo Abete, rief alle Klubs zu "absoluter Härte gegen rassistisches Verhalten" auf.
Das Meisterschaftsspiel wurde auch von Krawallen überschattet. Am Ende des Matchs wurden 13 Juve-Fans wegen eines Angriffversuchs auf Inter-Tifosi angezeigt. Ein Juve-Fan wurde festgenommen, ein weiterer Anhänger des Turiner Vereins musste wegen Gesichtsverletzungen ins Spital eingeliefert werden, weil er von einigen Knallkörpern getroffen wurde, die während des Matches explodiert waren.
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