Di, 14. August 2018

Debatte um Betreuung:

27.07.2018 17:59

Sorge um zusätzliche Kosten von 3,2 Millionen Euro

Die Förderung der deutschen Sprache spielt eine große Rolle in der neuen Kinderbetreuungs-Vereinbarung zwischen Bund und Länder. Das könnte aber zusätzliche Kosten für das Land bedeuten.

Seit Wochen gibt es zwischen Bund und Ländern ein Tauziehen um die Finanzierung und den Ausbau der Kinderbetreuung. Der Erstentwurf der 15a-Vereinbarung stieß unter anderem auch VP-Bildungslandesrätin Christine Haberlander sauer auf.

Erste Entscheidung am Montag 
Ab Montag befasst sich Familienministerin Juliane Bogner-Strauß (VP) mit den Stellungnahmen der Bundesländer. Die Länder stoßen sich dabei auch an den Punkten zur frühen sprachlichen Förderung und zur Sprachstandfeststellung. Oberösterreichs Bildungsdirektion hält die Einführung eines bundesweit standardisierten Überprüfungsinstruments für problematisch. Der Grund: Die Pädagogen müssten dafür eigens geschult werden. Die Einführung benötigt eine Vorlaufzeit von mindesten einem Jahr. 

Offen, wer für Kosten aufkommt
Der Entwurf lässt auch offen, wer bei Schulungen der Mitarbeiter für die Kosten der Vertretungen aufkommt. Allein in Oberösterreich wären das bei insgesamt etwa 4000 Pädagogen und vier Ausbildungstagen immerhin satte 3,2 Millionen Euro.

Mario Zeko, Kronen Zeitung

 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.