Di, 18. Dezember 2018

Deutliche Rückgänge

21.07.2018 10:24

Schlechtes Wetter: Die Badegäste bleiben aus

Dieser Sommer meint es wirklich nicht gut mit Sonnenanbetern und Wasserratten: Vormittags brütende Hitze, nachmittags Blitz und Donner. Die Folgen dieses verrückten Wetters bekommt man auch in den Bädern an Kärntens Seen zu spüren. Im Vergleich zum Jahrhundertsommer des Vorjahrs verzeichnet man an den Kassen der Strandbäder deutliche Rückgänge. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt.

Was war das für ein Sommer 2017! Wochenlange Hochdruckgebiete, die zu idealem Badewetter führten und Kärntens Tourismus ein Plus von acht Prozent bescherten. Heuer meint es der Wettergott zumindest bisher nicht so gut mit uns: Nach einem bewölkten Juni warten die Badetiger auch im Juli vergeblich darauf, den Sommer an den Seen genießen zu können.

Gerald Knes vom Strandbad Klagenfurt zieht erste Bilanz: „Seit der Eröffnung besuchten uns heuer an die 141.000 Leute - normalerweise liegt der Wert Mitte Juli bei rund 180.000“. Auch Stefan Krainz vom Strandbad am Klopeiner See klagt: „Im Zeitraum von einem Monat haben wir 15 bis 20 Prozent an Frequenz auf das Vorjahr verloren.“

Viele Strandbad-Betreiber unzufrieden
Eine ähnliche Situation gibt es auch am Millstätter See. Alexander Thoma, der Geschäftsführer der Bäderbetriebe: „An schlechten Tagen können unsere Besucher auf das Badehaus ausweichen. Trotz dieser Möglichkeit haben aber auch wir Rückgänge erlitten.“

Kleiner Zuwachs an Gästen am Presseger See
Einzig am Pressegger See zeigt man sich relativ zufrieden. „Natürlich war der letzte Sommer eine Ausnahme. Betrachtet man aber die vergangenen fünf Jahre, so haben wir heuer sogar einen kleinen Zuwachs an Gästen erhalten“, freut sich der Bürgermeister von Hermagor, Siegfried Ronacher.

Eines meinen Kärntens Bäder-Betreiber aber unisono: Abgerechnet wird am Ende der Saison! Daher gibt sich Gerald Knes zuversichtlich: „Ein paar schöne Tage, und die Situation kann sich schlagartig ändern!“ Laut Wettervorhersage könnte es bereits nächste Woche so weit sein.

Thomas Plieschnegger, Kärntner Krone

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