Do, 15. November 2018

Aus Spital entlassen

29.06.2018 13:28

Geiseldrama: Tatverdächtiger (30) aus Koma erwacht

Nach dem tödlichen Beziehungsstreit in Bregenz am Montag, bei dem eine 27-Jährige starb, ist der 30 Jahre alte Tatverdächtige aus dem künstlichen Tiefschlaf erwacht. Er konnte bereits aus dem Spital entlassen werden. Über ihn wurde Untersuchungshaft verhängt, wie es seitens der Staatsanwaltschaft hieß. Auch eine Einvernahme habe bereits stattgefunden, über deren Inhalt hält man sich allerdings bedeckt.

Gegen den 30-jährigen Mann wird weiter wegen Mordes ermittelt. Nach einem heftigen Streit in einer Wohnung im Bregenzer Ortsteil Vorkloster am Montag war die 27-jährige Partnerin des Verdächtigen aus einem Fenster in acht Metern Höhe gestürzt, während der 30-Jährige am Fensterrahmen saß und mit einer Schreckschusswaffe hantierte. Die Frau erlitt tödliche Verletzungen. Der Mann hielt zunächst eine weitere Frau und ein vierjähriges Kind als Geiseln, erst nach Verhandlungen ließ er diese gehen. Er selbst verschanzte sich in der Wohnung.

Schließlich kam es zum Zugriff durch das Einsatzkommando Cobra, als die Polizisten dem 30-Jährigen eine Zigarettenpackung übergaben. Dabei flüchtete der Verdächtige in die Wohnung und stürzte sich aus dem Fenster. Er wurde für mehrere Tage in künstlichen Tiefschlaf versetzt, aus dem er nun erwacht sei, so Staatsanwaltschaftssprecher Heinz Rusch am Freitag.

30-Jähriger in U-Haft
Der Mann wurde sofort in Untersuchungshaft genommen und in die Justizanstalt Feldkirch überstellt. Es werde seitens der Staatsanwaltschaft aber keine Informationen dazu geben, wie sich der Mann bei seiner Einvernahme verantwortete, so Rusch.

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