Es war der zweite Viererpack in der laufenden Saison, nach jenem von Marc Janko beim 7:1-Kantersieg von Red Bull Salzburg am 4. Oktober gegen Austria Kärnten.
Kuljic stand im Sommer noch vor einem Wechsel in die Wüste, nun hat er sich mit seiner Leistung und acht Saisontreffern beim Aufsteiger wieder einen Fixplatz im Ensemble von Coach Helmut Kraft erkämpft. "Wir spielen in letzter Zeit viel offensiver, und da ich ein Spieler bin, der im Sechzehner Bälle braucht, kommt mir das zugute", analysierte der 20-fache Ex-ÖFB-Teamstürmer. Er hoffe natürlich, dass es nun so weitergehe. "Ich glaube, dass noch viel mehr drinnen ist. Ich freue mich jetzt schon auf Kapfenberg", war Kuljic optimistisch.
Kulic: "Jetzt ist Ruhe"
Nach dem Gastspiel am Samstag in der Steiermark geht es für Wiener Neustadt vor der Winterpause noch gegen Rapid und Mattersburg. "Wir müssen so viele Punkte wie möglich holen, um uns im Mittelfeld zu etablieren", gab der Torschützenkönig von 2006 die Marschroute vor. "Vor einem Monat ist es bei uns ein bisschen drunter und drüber gegangen, aber jetzt ist Ruhe", fügte der Ex-Austrianer hinzu.
Coach Kraft freute sich über die drei Punkte, war mit dem Spiel aber nicht vollauf zufrieden. "Es hat mich gestört, dass wir in der zweiten Hälfte nicht konzentriert waren", ärgerte sich der Tiroler. Drastisch schlechter war die Stimmung verständlicherweise bei LASK-Coach Matthias Hamann. "Mein Team war schlecht, der Gegner war gut und hat damit verdient gewonnen", betonte der Deutsche.
LASK seit acht Runden ohne Sieg
Die Linzer sind damit schon seit acht Partien sieglos und zehn Punkte vor Schlusslicht Austria Kärnten nur noch auf Tabellenplatz acht. "Manche Spieler haben einfach nicht die Qualität, um auf Dauer in der Bundesliga zu bestehen. Ich und der Präsident sind bestrebt, den Kader qualitativ aufzuwerten. Zuerst müssen aber Spieler den Verein verlassen, damit wir neue holen können", meinte Hamann.








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