Mo, 24. September 2018

Formel 1 in Spielberg

25.06.2018 13:07

Grand Prix von Österreich: Einsatzkräfte gerüstet

Die Einsatzkräfte rüsten sich für den Formel 1-Grand-Prix von Österreich am Sonntag am Red Bull Ring in Spielberg. Das in den vergangenen Jahren stets verbesserte Verkehrs-Leitkonzept wird hochgezogen. Hunderte Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungskräfte werden im Einsatz sein, teilten die Organisatoren am Montag mit. Für die Anreise werden Öffis und Räder empfohlen.

„Die Polizei wird sichtbar präsent sein und umfangreiche Maßnahmen setzen - sei es im Verkehrsdienst oder auf präventiver Ebene“, sagt Bezirkspolizeikommandant Günther Perger. Als zentrale polizeiliche Anlaufstelle für die Besucher wird im Bereich des Haupteinganges zum Gelände eine Polizeiinspektion eingerichtet. Über aktuelle Entwicklungen während der Großveranstaltung wird die Polizei unter anderem via Twitter und Facebook informieren.

Neben den Polizisten in Uniform werden auch Beamte und Beamtinnen in Zivilkleidung Tag und Nacht im Einsatz sein. Spezialisten wie Experten im Erkennen von Sprengmitteln, Diensthundeführer mit ihren vierbeinigen Kollegen, Beamte des Einsatzkommandos Cobra und Hubschrauber des Bundesministeriums für Inneres werden die regulären Einsatzkräfte unterstützen.

Rotes Kreuz betreut verlorene“ Kinder
Das Rote Kreuz wird mit 120 Männern und Frauen sowie 25 Fahrzeugen im Einsatz sein. Für Besucher werden drei Stationen als Anlaufstellen eingerichtet. Die Sanitäter und Notärzte werden zusammen rund 2500 Arbeitsstunden verrichten. Weiters steht das Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes den Gästen der Veranstaltung rund um die Uhr zur Verfügung. Kinder, die im Trubel der Fans verloren gehen könnten, werden bis zum Eintreffen der Eltern von den Mitarbeitern des Roten Kreuzes im sogenannten Voestalpine-Wing betreut.

Zwölf-Stunden-Schichten für die Feuerwehren
Die Feuerwehren werden ebenfalls mit rund 120 Kräften am Formel 1-Wochenende in und rund um Spielberg im Einsatz sein: In jeweils Zwölf-Stunden-Schichten werden die Männer und Frauen aus 14 Wehren mit 33 Fahrzeugen und drei Löschquads für die Sicherheit am Hubschrauberlandeplatz, am Konzertgelände, auf den Camping- und Parkplätzen sowie im Innenbereich des Red Bull Rings und auf der Rennstrecke sorgen. „Weitere Einheiten aus den Bereichsfeuerwehrverbänden Murau, Judenburg und Leoben sind am Rennwochenende ebenfalls in erhöhter Einsatzbereitschaft“, sagte Feuerwehr-Einsatzleiter Erwin Grangl.

Frühe Anfahrt ist goldrichtig
Bei der Anreise zur Formel 1 kann es - wie jedes Jahr - zu Staus oder zumindest Verzögerungen kommen. Eine frühe Abfahrt zur Veranstaltung ist daher ratsam, so die Organisatoren. Empfohlen wird die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln - etwa mit Bahn oder Bus. Vom Bahnhof Knittelfeld werden Shuttlebusse im Abstand von wenigen Minuten gratis zum Red Bull Ring und zurück angeboten. Doch auch mit dem Rad kann die Anfahrt schneller als mit dem Pkw erfolgen: Wie schon in den vergangenen Jahren stehen Park-&-Bike-Flächen zur Verfügung.

Das Projekt Spielberg empfiehlt eine Ankunftszeit vor 7.30 Uhr. Über die Murtal Schnellstraße (S 36) gelangen Fans vom Knoten St. Michael kommend mit Abfahrtsmöglichkeiten bei Knittelfeld-West und Zeltweg-Ost an den Red Bull Ring, von Klagenfurt kommend über die Abfahrt Zeltweg-West.

 krone.at
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